Dehnungsfuge


Die Dehnungsfuge ist eine Fuge, die Temperaturschwankungen, das Quellen und Schwinden ausgleicht, indem sich das Bauteil in den Bereich der Fuge ausdehnen kann. Sie werden systematisch angelegt und mit einem dauerelastischen oder dauerplastischem Material ausgefüllt. So wird eine Rissbildung in den großflächigen, starren Bauteilen verhindert. Ohne Dehnungsfugen können die Risse statische Beeinträchtigungen und Undichtigkeiten hervorrufen. Sie sind besonders wichtig bei Bodenaufbauten und verhindern hier das Reißen oder Aufwölben von Naß- oder Trockenestrichen. Bei Renovierungsarbeiten müssen bestehende Dehnungsfugen erhalten bleiben. Bei Rissbildung können noch zusätzliche Dehnungsfugen erstellt werden.

 

Kommentare  

 
+2 #1 Max 2012-02-19 18:37
Ich finde diese Erklärung richtig richtig gut ! Man kann sie gut nachvollziehen und ich kann sie hervorragend für den Chemieunterrich t benutzen . Ich danke den Personen ,die diesen Bericht zusammengefasst haben !! Echt klasse Arbeit :)
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Architektur-Lexikon