In Deutschland gehen nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz jeden Tag rund 90 ha Land zugunsten von Straßen- und Siedlungsbau verloren (Flächenverbrauch). Das entspricht in etwa der Größe von 150 Fußballfeldern. Wenn ein Stück Natur verschwindet, bedeutet das auch Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen.


Lärchenholz
ist gelblich bis rötlichbraun und oft sehr harzreich und deshalb schlecht zu beizen. Es ist recht dauerhaft, allerdings schlechter als Kiefernholz zu verarbeiten, da es schwierig zu hobeln ist und leicht splittert.


Latentwärmespeicher
sind Wärmespeicher, bei denen ein Speichermedium während einer Änderung des Aggregatzustandes (flüssig - fest) Wärmeenergie bei konstanter Temperatur aufnimmt bzw. abgibt. Grundsätzlich handelt es sich bei Latentwärme um (physikalische) Bindungsenergie. Als Speichermedium wird ein Salz (z.B. Glaubersalz, Natriumacetat) oder eine organische Verbindung (z.B. Paraffine, Fettsäure) eingesetzt (technische Bezeichnung der Materialien: PCM = phase change material) Die Speicherung von Wärme erhöht normalerweise die Temperatur des Speichermediums. Die gespeicherte Wärme ist fühlbar, deshalb wird diese Form der Speicherung als "sensibel" bezeichnet. Anders dagegen die "versteckte" (latente) Wärmespeicherung. Hier erfolgt nach Erreichen der Phasenübergangstemperatur des Speichermaterials eine Zeit lang keine Temperaturerhöhung. So lange bis das Speichermaterial geschmolzen ist.


Läufer ist die Abkürzung für Läuferziegel, welcher im Mauerwerksverband im Gegensatz zum Binderziegel mit seiner Längsseite in der Mauerflucht verarbeitet wird.
 


Der Läuferverband ist ein Mauerziegelverband, bei dem alle Schichten ausschließlich aus Läuferziegeln bestehen, die beim klassischen Läuferverband um eine halbe Steinlänge versetzt sind, so dass die Steine jede zweite Reihe wieder übereinander liegen.

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Der Läuferziegel wird im Mauerwerksverband im Gegensatz zum Binderziegel mit seiner Längsseite in der Mauerflucht verarbeitet. 


Le Corbusier
(1887-1965)  zählt zu den einflußreichsten Architekten und Stadtplanern des 20 Jahrhunderts. Er war Mitbegründer der CIAM, eine Vereinigung, die Themen wie "Die Wohnung für das Existenzminimum" erörterten. Als Vertreter der Modernen drückte sich seine Architektur durch Baukuben aus Beton, Stahl und Glas  aus. Einige seiner berühmte Bauten ist die Villa Savoye oder die Wallfahrtskirche Ronchamp. 


Leichtbeton unterscheidet sich vom normalen Beton dadurch, daß er durch Lufteinschlüsse ein besonders leichtes Gewicht erhält. Lufteinschlüsse können hier durch Zuschlagstoffe wie Bims, Blähton oder Blähschiefer erzielt werden. Seine Trockenrohdichte beträgt  höchstens 2,0 kg/dm³.


Leichtbetonsteine sind  Mauersteine, die aus feinkörnigem Zementmörtel bestehen. Sie werden aus mineralischen Zuschlägen mit porigem Gefüge, wie z.B. Blähton oder Bimsgranulat und hydraulischen Bindemitteln, wie z.B. Zement hergestellt. Durch den Porenanteil wird die Rohdichte gemindert und die Wärmedämmfähigkeit der Steine verbessert. Leichtbetonsteine gibt es in verschiedenen Formaten, jedoch nur als Hintermauersteine. Größere Lochsteine mit hohem Lochanteil nennt man Hohlblocksteine.


Leichtziegel sind Ziegel zur Wärmedämmung und Arbeitserleichterung mit einer Rohdichte von bis zu maximal 1,4 kg/dm³. Zur Gruppe der Leichtziegel zählen Porenziegel (porosierte Ziegel) und Hochlochziegel.  Die Poren enstehen durch Beimengungen von Braunkohlenstaub oder Sägemehl, die beim Brennen Hohlräume hinterlassen.