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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'
Badewannen werden aus Hartschaum, Metall, Feuerton Gusseisen oder Kunststoff gefertigt und werden in vielfältigen Formen, z.B. Kreis oder Oval angeboten. Metallwannen müssen geerdet werden.

Zum Badewasser hat die EG hat am 1975-12-08 eine "Richtlinie über die Qualität der Badegewässer" erlassen, die von den Mitgliedstaaten als Verwaltungsvorschrift in geltendes Recht umgesetzt wurde. Sie gilt für fließende und stehende Binnengewässer sowie Meerwasser. Mit dieser Richtlinie soll erreicht werden, dass nicht nur ästhetische Bedürfnisse erfüllt, sondern auch Gesundheitsgefährdungen ausgeschlossen werden.

 


Ein Balken ist ein  frei gespanntes, tragendes und waagerechtes Kantholz mit unterschiedlichen Funktionen, wie der Herstellung einer Decke, Fußböden oder Dächern. Je nach Aufgabe spricht man von den Deckenbalken, Ankerbalken und Kehlbalken. Auf und zwischen den Balken werden z.B. Dämmstoffe und aufliegende Deckenteile (z.B. Schalungsbretter, Hourdissteine, Betonplatten) befestigt. An ihnen wird je nach Bedarf eine Unterdecke abgehangen. Die Auflager der Balken (die Balkenköpfe) sind insbesondere bei Holzkonstruktionen besonders zu schützen. Im Stahlbetonbau nennt man Balken meist Unterzüge , im Stahlbau Träger. 



Ein Balkon ist ein auskragender, nicht überdeckter, an den freien Seiten mit Brüstung oder Geländer umwehrter Anbau. Einen dreiseitig geschlossenen Balkon nennt man Loggia. Um einen Balkon sinnvoll nutzen zu können, sollte er 1,20 m - 1,60 m tief sein. Bei der Konstruktion der Auskragung ist zu beachten, dass sie nicht zur Wärme- oder Kältebrücke wird. Abhilfe schafft hier eine sogenannte Iso-Korb-Konstruktion. Der Austausch sanierungsbedürftiger Balkone oder ihr nachträglicher Anbau ist durch Fertigbalkone möglich. 

 

Balkonbrüstungen dienen der Absturzsicherung und können darüber hinaus auch die Funktion als Witterungs- und je nach Art des Materials auch als Sichtschutz übernehmen. Brüstungen bestehen, im Gegensatz zu Geländern, aus durchgängigen Bauteilen wie z.B. Stahlbeton, Mauerwerk, Sicherheitsglas. Die mindeste Brüstungshöhe ist in der jeweiligen Landesbauordnung festgelegt und ist abhängig von der Absturzhöhe. 

 

Um bauliche Schäden durch stehendes Wasser auf Balkonen zu vermeiden, müssen Balkone mit ausreichend Gefälle und einer gut funktio­nierenden Balkonentwässerung hergestellt werden. Diese kann z.B durch Regenrinnen oder Wasserspeier gewährleistet werden, sollte jedoch in regelmässigen Abständen gewartet werden.


Balkongeländer dienen der Absturzsicherung . Im Gegensatz zur Balkonbrüstung besteht das Balkongeländer meist aus einzelnen Elementen wie z.B Stäben oder Gittern. Dadurch bietet es keinen Witterungs-, oder Sichtschutz. Der Abstand der Geländerstäbe darf maximal 12 cm betragen, um den Absturzschutz auch für kleine Kinder zu gewähren.

Baluster sind kurze, dekorative, mit größerem Querschnitt, stark profilierte Säulen einer Balustrade , die oft am Fuß ausbauchend und zur Spitze hin verjüngt geformt sind. Ein aus Balustern gebildetes Geländer, dass sich an Treppen , Balkonen und Dächern befindet, kam vorwiegend in der Renaissance und Barock vor; vielfach auch im 19. Jahrhundert ( Historismus ).

 


Eine Balustrade ist eine spezielle, säulenverzierte Brüstung oder ein Geländer aus gedrungenen, stark profilierten Säulen aus Holz oder Stein.


Barock
ist ein Kunststil, der in Europa nach 1580 den Manierismus ablöste und um 1725 mit dem Einsetzen des Rokoko sein Ende fand. Hauptkennzeichen dieser Stilepoche sind kraftvoll, schwingende, bewegte Formen mit kreisenden oder kurvigen Linienführungen, Hervorhebungen durch Kuppeln und die Verwendung von wertvollen Materialien wie Marmor , Gold oder Silber.