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Villa Savoye


Die Villa Savoye wurde von 1928 bis 1931 in Poissy bei Paris gebaut. Der Architekt, Le Corbusier, war ein bekanntesten Vertreter der Moderne und entwarf einen weißen, schlichten und schwebenden Kubus mitten auf der grünen Wiese.
Das Untergeschoss ist ausschließlich dem Personal und zahlreichen Autos vorbehalten. Im Obergeschoss befindet sich eine großzügige Dachterrasse, von der man über eine Rampe ins nächste Geschoss gelangt. Hier findet man weitere Außenflächen, die durch geschwungene Wände vor Wind geschützt werden. Die Wände weisen fensterartige Löcher auf, die den Blick in die Natur inszenieren. Man hat den Eindruck als schaue man auf ein Bild.
Die Rampe, die neben einer Wendeltreppe den Weg in alle Geschosse ermöglicht, spielt eine wichtige Rolle. Durch das sanfte Ansteigen der Rampe wird ein elegantes und müheloses Schreiten in die oberen Geschosse ermöglicht. Le Corbusier lässt sich bei der Wahl von einigen Formen aus der Schiffsarchitektur inspirieren. So ähnelt das Geländer der Rampe einer Reeling, die geschwungenen Wände und verkleideten Entlüftungsrohre wie Schornsteine eines riesigen Dampfers.

Villa Savoye - Außenansicht

Villa Savoye, Rampe

 

Long House


Das Long House ist das traditionelle Wohnhaus des M`nong Stammes in Vietnam. Die ganze Familie lebt in dem länglichen Haus, welches keine Trennwände hat. Wenn die Tochter heiratet, zieht der Ehemann zur Familie der Tochter. Dann wird im Haus der hintere Bereich abgetrennt. Die Häuser sind aufgeständert, damit unter dem Haus die Tiere leben können. Traditionell ist das Dach mit Gras bedeckt und die Aussenwände bestehen aus Bambusmatten. Ursprünglich führen zwei Treppen zum Eingang; eine Leiter für die Frauen und eine weitere für die Männer. Heutzutage ist diese Tradition aus praktischen Gesichtspunkten nicht mehr üblich. 

Long House


 

Crazy House


Das Crazy House, ein Minihotel in Dalat (Vietnam), ist ein Musterbeispiel der urbanen Architektur. Formen aus der Flora und Fauna, Kurven, Strukturen und Volumina sind maßgebende Erscheinungsmerkmale. Entworfen wurde es von der Architektin Dr. Dang Viet Nga, die die traditionelle Bauweise und die klassische Prinzipien der Baukunst aufbrechen wollte, um den Menschen zurück zur Natur zu führen.

Die Villa wurde im Jahre 1990 erbaut, ein Anbau folgt und wird im Jahre 2010 fertiggestellt sein. Jedes Zimmer folgt einem bestimmten Farben- und Formenspiel. Die ungewöhnlichen, geschwungenen Formen erinnern schnell an Fabelgeschichten und -Filme, so dass man sich schnell wie in einer entsprechenden Kulisse fühlt.

crazy house - dalat, vietnam

 

Kehlbalkendach


Das Kehlbalkendach ist ein Dachtragwerk, welches die Dachlasten über die Sparren auf die Außenwände überträgt.  Dabei stützen sich die Sparren noch zusätzlich auf den Kehlbalken ab, damit sich diese bei einer Sparrenlänge über 4,5 m nicht durchbiegen. Mittelwände werden von der Dachkonstruktion nicht belastet, wodurch der Dachraum ungehindert nutzbar ist.

kehlbalkendach,dachaufbau

 

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