Die DIN ist die Abkürzung für Deutsches Institut für Normung, das 1917 gegründet wurde und seinen Sitz in Berlin hat. 

Zusammen mit Herstellern, dem Handel, Handwerk, Dienstleistungs­unternehmen, Wissenschaftlern, Verbrauchern und Behörden werden Normen erarbeitet, die unter anderem dem Stand der Technik, der Qualitätssicherung, der Sicherheit und dem Umweltschutz dienen. Das Institut stellt die DIN-Normen auch im Bereich des Bauwesens auf. Hier werden z.B. Baustoffe und Baukonstruktionen in ihren physikalischen Qualitäten und Maßen genormt (welche Normen gelten, ist Ländersache) oder die Kostengliederung. Nur Produkte, die festgelegte Rahmenbedingungen erfüllen, dürfen die Prüfbezeichnung »DIN« tragen. Kritiker werfen dem Verfahren allerdings eine zu enge Bindung an industrielle Interessen vor.