Die Rocaille ist ein stuckiertes oder geschnitzes Ornament mit wellen-, schnecken- und muschelförmigen Kurven. Zuerst tauchte es in künstlichen Grotten auf, später etablierte sich das asymmetrische Ornament zum häufigsten Dekor im Spätbarock und gab dem Rokoko seinen Namen. 

Kommentare  

#1 W. Adelssen 2011-04-07 15:24
Rocaille: Tritt als Fenstergiebel verzierendes symmetrisches Schmuckelement bereits zu Beginn des 18.Jahrhunderts (Miotte des Hochbarock) in Wien (Erzbischhöfliches Palais) auf.
Siehe Ehrenfried Kluckert, Kunst und Archiektur im 17. und 18. Jahrhundert, in: Wien Kunst und Architektur, Herausgeber Rolf Toman, S. 47
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