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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ Beispielartikel: 'Kerngebiet MK', 'KGF', 'Kunststoff'


Die Kachel ist im Gegensatz zur Fliese ein gewölbtes, doppelwandiges und keramisches Bauelement. Die Kachel ist meist von einer dichten, oft farbigen Glasur überzogen und ist wärmespeichernd und wärmeabstrahlend, wodurch sie besonders zum Bau eines Kachelofens geeignet ist.

Kachelofen im Architekturkontext bezieht sich auf einen speziellen Ofentyp, der traditionell zur Beheizung von Räumen verwendet wird und gleichzeitig ein gestalterisches Element darstellt. Ein Kachelofen besteht aus einem feuerfesten Kern, der mit keramischen oder kachelähnlichen Fliesen verkleidet ist, die häufig kunstvoll gestaltet sind. Diese Fliesen können sowohl eine ästhetische als auch eine funktionale Rolle spielen, da sie die Wärme effizient speichern und über einen längeren Zeitraum abgeben können. Kachelöfen sind für ihre Effizienz, Nachhaltigkeit und ihren dekorativen Wert bekannt.

Kalk im Architekturkontext: Verwendung, Beispiele und wichtige Aspekte

Kalk ist ein vielseitiges Material, das in der Architektur seit Jahrhunderten verwendet wird. Es hat eine lange Geschichte als Baumaterial und wird auch in restauratorischen Projekten zur Bewahrung historischer Gebäude eingesetzt. In diesem Kontext werden wir die Verwendung von Kalk in der Architektur, Beispiele für seine Anwendung, wichtige Aspekte und Empfehlungen betrachten.


Kalkmörtel
ist eine Mischung aus Sand und Kalk. Kalkmörtel ist weniger druckfest als herkömmlicher Mörtel und eignet sich daher nur dort zum Mauern, wo keine hohe Druckfestigkeit erwartet wird. Kalkmörtel wirken jedoch gut feuchtigkeitsausgleichend und können daher als Innenputze eingesetzt werden. Man unterscheidet zwischem dem Luftkalkmörtel und dem hydraulischen Kalkmörtel.

Kalksteinmehl ist zerriebener Kalkstein. Zusammen mit Gips, Wasser und Sand entsteht Stuck.


Das Kaltdach ist im Gegensatz zum Warmdach ein belüftetes Dach. Der belüftete Hohlraum befindet sich dabei über der Wärmedämmung. An den Dachrändern befinden sich Öffnungen, wodurch der Hohlraum ständig einen Luftaustausch erfährt und so Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinneren abgeleitet und eine Tauwasserbildung vermieden wird.

Ein Kamin ist ein architektonisches Element, das in vielen Gebäuden zu finden ist und in erster Linie dazu dient, Wärme zu erzeugen und Rauch abzuleiten. Dieser Artikel wird die Bedeutung des Kamins im Architektur-Kontext erörtern, Beispiele für verschiedene Kaminarten geben, Risiken und Einsatzgebiete aufzeigen sowie Empfehlungen und wichtige Aspekte beleuchten, die bei der Planung und Verwendung von Kaminen zu berücksichtigen sind. Obwohl ein historischer Kontext und gesetzliche Grundlagen im Zusammenhang mit Kaminen relevant sein können, werden sie hier nicht im Detail behandelt.

Kaminofen ( Cheminéeofen oder Schwedenofen) im Architekturkontext ist ein Heizgerät, das sowohl funktional als auch ästhetisch ist. Ein Kaminofen ist ein eigenständiger Ofen, der in der Regel in Räumen installiert wird, um Wärme zu erzeugen und gleichzeitig eine dekorative und gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Im Gegensatz zu offenen Kaminen, bei denen das Feuer direkt sichtbar ist, verfügt ein Kaminofen über eine geschlossene Brennkammer, die mit einer Glasscheibe versehen ist, um die Sichtbarkeit des Feuers zu ermöglichen. Kaminöfen sind für ihre Effizienz, Umweltfreundlichkeit und vielfältigen Designoptionen bekannt.

Der Kämpferstein, auch Anfängerstein genannt, ist der erste Stein eines Bogens oder Gewölbes, der auf dem Kämpfer ruht. Der Kämpferstein bildet den Übergang zum übrigen Mauerwerk und dient als Widerlagerstein.