Die Etagenwohnung, also das Wohnen auf einer Etage, wird häufig mit dem Begriff des „Massenwohnens“ assoziiert. Große Wohnblöcke und lang gezogene Gebäudezeilen verbunden mit Anonymität, Eintönigkeit und mangelnder Privatsphäre prägen das vorherrschende Bild vieler Menschen bezüglich des Geschosswohnungsbaus. 

Große geräumige Wohnungen mit ansprechenden Freibereichen, stellen heute besonders in den innerstädtischen Bereichen eine gute Alternative dar. Solange sie Teil überschaubarer, gut  gegliedert und mit maximal fünf Geschossen ausgestatteter Einheiten sind – umsetzbar in Blockrandbebauung, in Zeilen und in Turmhäusern - fühlen sich die meisten Menschen in Mitteleuropa angesprochen. Hohe Raumhöhen bis teilweise 2,60 m und höher, großzügige und gut abgeschirmte private Freibereiche wie Balkone, Loggien und Dachterrassen sowie anspruchsvolle Gemeinschaftsflächen, tragen ebenfalls zur Bildung eines besseren Images der Geschosswohnungen bei. Als Standard werden „Durchwohngrundrisse“ und natürlich belüftete und belichtete Nassräume angesehen.