Eine Holzheizung dient der Beheizung eines Wohnhauses bzw. einer Gewerbeimmobilie. Dabei können die bewährten Möglichkeiten einer Zentralheizung (Weiterleitung der Energie mit Wasser und Wärmeabgabe über Heizkörper) genutzt werden. Aber auch der Einsatz als lokale Feuerstelle (Kaminofen) kann in Betracht kommen, zumal der optische Effekt der lodernden Flamme im Wohnbereich in Verbindung mit der Strahlungswärme zusätzlichen Komfort bedeutet.

Was ist unter thermischem Auftrieb zu verstehen?

Grüner Kachelofen
Grüner Kachelofen

Immer mehr Bauherren möchten in diesen Tagen mit Holz heizen. Was sich nach einer guten Alternative anhört, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Es kommt vor, dass die Flammen hektisch zu flackern beginnen oder das Feuer an sich nur schleppend in Gang kommt. Hier in diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die Frage werfen, was dagegen getan werden kann. So steht rascher Besserung hoffentlich nichts mehr im Wege.

Nur trockenes Holz verbrennen

In einem ersten Schritt ist es wichtig, den Brennstoff selbst unter die Lupe zu nehmen. Architekten machen ihren Bauherren gerne klar, dass sie zwei unterschiedliche Möglichkeiten an der Hand haben. Zum einen ist es möglich, sich selbst mit Holz zu versorgen, etwa durch einen erworbenen Wald. Zum anderen kann das Brennmaterial im Handel bestellt werden. Dies reduziert zwar auf der einen Seite den Arbeitseinsatz, ist aber andererseits mit höheren Kosten verbunden.

Ganz wichtig ist in diesem Kontext, stets nur zu trockenem Holz zu greifen. Eine Restfeuchte von mehr als 20 Prozent steht einem guten Kaminfeuer im Wege. Letztlich sinkt auf diese Weise die Effizienz, zugleich wird der Kamin deutlich umweltschädlicher. Ein weiteres Argument ist, dass auch der Kamin selbst durch zu viel zu feuchtes Holz Schaden nehmen kann.

Frisch geschlagenes Holz sollte über einen Zeitraum von mindestens neun Monaten gelagert werden. Noch besser ist aus Sicht der Experten eine Ruhezeit von etwa ein bis zwei Jahren. Wer das Holz zu lange lagert, riskiert dadurch, dass sich der Brennwert im Laufe der Zeit verringert. Ab dem dritten Jahr nimmt er um etwa 3 Prozent pro Jahr ab.

Das Holz vorwärmen

Sollte es mit dem Kaminfeuer nicht wie gewünscht klappen, kann auch die Temperatur des Holzes ein Grund dafür sein. Letztlich bietet es sich an, das benötigte Holz in einem wärmeren Raum zu lagern, so dass es auf Temperatur kommt. Dadurch wird es nicht nur leichter, das Kaminfeuer in Gang zu bringen. Auf der anderen Seite verbessert dieses Vorgehen die Effektivität der Verbrennung.

Kaminaufsatz oder Aspiromat verwenden, um Luftzug zu verbessern

Auch ein gestörter Kaminzug kann der Grund dafür sein, dass es nicht so recht mit dem Feuer klappen will. In dem Fall gibt es mehrere Parameter, die den thermischen Auftrieb beeinflussen können. Ein beliebtes Hilfsmittel ist hierfür der Kaminaufsatz. Um im Lüftungssystem die Abluft aus Lüftungskanälen besser abzuführen, eignet sich ein Aspiromat als Hilfsmittel. Diese werden auch als Luftschachtaufsatz oder Zugverstärker bezeichnet.

 

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