Die Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) gibt an, welche Wärme­menge in einer Sekunde durch einen Quadratmeter einer 1 m dicken Baustoff­schicht hindurchgeht, wenn der Temperatur­unterschied zwischen den beiden Oberflächen 1 Kelvin beträgt.

Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften des Baustoffs. 

Die Wärmeleitfähigkeit wird von der Dichte des Baustoffes und der Feuchtigkeit beeinflusst. Je mehr Poren ein Baustoff hat, desto geringer ist die Wärme­leitfähigkeit, da Luft gut dämmt. Je mehr Feuchtigkeit ein Baustoff hat, desto höher ist die Wärmeleitfähigkeit.  Ein Baustoff mit einer geringen Dichte und einer geringen Feuchtigkeit hat also gute Dämm­eigenschaften.

Kommentare  

#2 Bruno Schäuble 2011-10-24 17:40
W steht in dieser Formel für Wärmeverlustleistung und kann auch mit J/s erklärt werden. Deshalb ist die Erklärung Wärmemenge (J) falsch. Zudem ist aus der Definiton J/s erkennbar dass besagte Wäremmenge nicht in einer Stunde sondern in einer Sekunde entflieht.
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#1 Karl Haab 2010-09-15 21:33
Die Einheit der Wärmeleitfähigkeit beinhaltet Watt, was Joule pro Sekunde bedeutet. Somit müsste es richtig heissen:

... welche Wärmemenge pro Sekunde durch einen Quadratmeter...
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