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Dekorationsartikel bezeichnet im Architekturkontext Gegenstände oder Elemente, die in Innen- oder Außenräumen gezielt eingesetzt werden, um Atmosphäre, Ästhetik und Identität eines Raumes oder Gebäudes zu unterstützen oder zu verändern. Sie gehören nicht zur konstruktiven Bausubstanz, sondern sind Teil des Interior Designs oder der Raumgestaltung.

Allgemeine Beschreibung

Dekorationsartikel sind in der Architektur wichtige Mittel zur individuellen Gestaltung und Emotionalisierung von Räumen. Sie prägen die Raumwirkung maßgeblich und ergänzen das architektonische Konzept um persönliche, kulturelle oder thematische Aspekte.

Im Gegensatz zu baulichen Elementen (wie Wänden, Bodenbelägen oder Decken) sind Dekorationsartikel flexibel, austauschbar und leicht veränderbar. Sie werden häufig gezielt für bestimmte Zwecke oder Stimmungen ausgewählt.

Typische Funktionen von Dekorationsartikeln:

  • Gestaltung und Aufwertung von Innenräumen

  • Setzen von Akzenten und Blickpunkten

  • Schaffung von Atmosphäre oder Themenwelten

  • Unterstützung von Corporate Identity in Gewerberäumen

  • Individualisierung von Wohn- und Arbeitsbereichen

  • Saisonale Gestaltung (z. B. Weihnachten, Frühjahr, Events)

Typische Ausprägungen

  • Vasen, Skulpturen, Figuren

  • Bilder, Poster, Gemälde

  • Kissen, Teppiche, Textilien

  • Leuchten und Lampen mit gestalterischem Charakter

  • Pflanzen und Blumenschmuck

  • Spiegel, Rahmen, Dekowände

  • Designobjekte und Accessoires

  • Outdoor-Dekoration (z. B. Gartenskulpturen, Laternen)

  • Themenbezogene Dekorationen (z. B. maritime Elemente, Vintage-Stil)

Empfehlungen

Empfehlung Beschreibung Nutzen/Vorteil
Dekoration gezielt einsetzen Weniger ist oft mehr – bewusste Auswahl Vermeidung von Überladung
Material und Farbe auf Architektur abstimmen Harmonie zwischen Raum und Dekoration schaffen Einheitliches Gesamtbild
Qualitätsprodukte bevorzugen Langlebige, wertige Materialien Hochwertige Raumwirkung
Flexibilität einplanen Saisonale oder temporäre Elemente nutzen Einfache Veränderbarkeit
Akzente setzen Einzelne markante Stücke statt Masse Fokussierung auf Highlights
Funktionalität berücksichtigen Dekoration darf Nutzbarkeit nicht behindern Praktische Raumgestaltung

Anwendung im persönlichen Alltag

Dekorationsartikel begegnen im Alltag überall – ob im Wohnzimmer, im Büro, in Hotels, Restaurants oder auf Messen. Privatpersonen nutzen Dekorationsartikel, um ihre Wohnung individuell zu gestalten, während Architekten und Innenarchitekten gezielt dekorative Elemente in Raumkonzepte integrieren.

Bekannte Beispiele

  • Minimalistische Dekoration in modernen Loftwohnungen

  • Thematische Gestaltung von Hotellobbys

  • Kunstobjekte in öffentlichen Gebäuden

  • Weihnachtsdekoration in Einkaufszentren

  • Pflanzenwände in Restaurants oder Büros

  • Markenorientierte Dekoration in Verkaufsräumen

Risiken und Herausforderungen

  • Überdekorierung kann Räume unruhig oder kitschig wirken lassen

  • Unpassende Materialien oder Farben stören das Raumkonzept

  • Günstige Massenware wirkt oft minderwertig

  • Dekorationsartikel benötigen Pflege und Reinigung

  • Schnelllebige Trends führen zu häufiger Erneuerung

  • Sicherheit beachten (z. B. Brandschutz bei Textilien oder Kerzen)

Ähnliche Begriffe

  • Interior Design

  • Raumgestaltung

  • Accessoires

  • Raumausstattung

  • Wohnaccessoires

  • Dekoratives Produktdesign

  • Objektgestaltung

Zusammenfassung

Dekorationsartikel sind im Architekturkontext wichtige Gestaltungsmittel zur Individualisierung und Emotionalisierung von Räumen. Sie ergänzen das architektonische Konzept, setzen Akzente und schaffen Atmosphäre. Der gezielte und qualitativ hochwertige Einsatz von Dekorationsartikeln trägt wesentlich zur Raumwirkung und zur Identität von Bauwerken bei. Dabei gilt: Weniger, gut ausgewählt und zum Konzept passend – wirkt oft mehr als reine Masse.

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