Bei einem Bausatzhaus übernimmt der Bauherr den Roh- und Innenausbau selbst. Einige Firmen liefern das Haus als fertige Bauteile (z.B. Dachstuhl , Decken, Außenwände ) auf die Baustelle und der Bauherr fügt sie in Eigenleistung zusammen.

In der Regel verkaufen Hersteller von Bausatzhäusern selbstbau-geeignetes Material und entsprechende Anleitungen bzw. Einweisungen. Im Leistungsumfang sollte das gesamte Material für den Rohbau enthalten sein. Bodenplatte oder Keller kommen als Extra hinzu. Planung, Statik, Bauleitung und Baubetreuung bieten die meisten Hersteller mit an. Für den Innenausbau kann der Bauherr auf aufpreispflichtige Ausbaupakete zurückgreifen oder diesen in Eigenregie durchführen. Der Vorteil dieser Bauweise ist die Einsparung von bis zu 50 %. Der Nachteil besteht darin, dass es keine Gewährleistung gibt und Baumängel sind nicht auszuschließen.