Baufeuchte ist die Bezeichnung für diejenige Feuchte, welche Baustoffe nach der Erstellung des Bauwerks, infolge einer mangelhaften Herstellung, dem Transport der Zwischenlagerung der Baustoffe und wegen des schlecht geschützten Zustandes im Rohbau aufweisen können. 

 

Baustoffe wie Mörtel , Putz, Estrich , Steine, Beton absorbieren Feuchtigkeit besonders stark und bedingt durch die Witterung bringen sie erhebliche Wassermengen in den Bau. Es dauert etwa zwei Heizperioden, bis diese Baufeuchte aus einem neugebauten Haus entwichen ist. Es ist deswegen von großer Bedeutung, wie viel Feuchtigkeit beim Rohbau in den Baustoffen vorhanden ist und wie schnell diese Feuchtigkeit an die Außenluft abgegeben wird. Besonders wirksam kann man Baufeuchte durch eine moderne Verarbeitung mit Dünnbettmörtel verhindern. Eine starke Baufeuchte hat einen erhöhten Energieverbrauch, eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Bewohner und Schäden an der Bausubstanz zur Folge.

Kommentare  

#3 Klaus 2018-01-28 18:35
zitiere Toru:
Energie kann nicht verbraucht werden!

Im physikalischen Sinne kann Energie nicht verbraucht werden, das ist richtig. Der Architekt bzw. Bauherr sieht aber bevorzugt die zu bezahlende Energie. Und somit achtet man sehr darauf, dass teuer erkaufte Energie sich nicht durch die Außenwände verflüchtigt und im Garten die Bäume anwärmt.
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#2 Toru 2017-11-04 00:08
Energie kann nicht verbraucht werden!
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#1 Hans Höfler 2010-10-30 21:46
na wie hoch darf denn nun die Baufeuchte sein z.B. im Putz, im Mauerwerk, im Estrich????
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