Das Wort Basilika kommt aus dem Griechischen (stoá basílike) und bedeutet soviel  wie Königshalle. In Rom wurden mit Basilika größere Markt-, Versammlungs- oder Gerichtshallen bezeichnet. Diese Hallen hatten meist mehrere Schiffe und an der hinteren Seite einen halbrunden Abschluss. In der christlichen  Baukunst wurde der Bautyp der römischen Basilika für den Bau von Kirchen übernommen. Verbreitet waren dreischiffige Bauten. Das Mittelschiff war meist höher als die Seitenschiffe, so dass der Lichteinfall durch eine über den Dächern der Seitenschiffe liegende Fensterreihe (Lichtgaden) erfolgen kann. Aus dem halbrunden Abschluss entstand die Apsis, wo der Altar stand. Die Basilika  wurde zum Grundtyp des Kirchenbaus und beherrschte den Bau bis weit  ins Mittelalter. Dabei wurde der Grundtyp durch verschiedene Veränderungen  immer weiter entwickelt. Schon im vierten Jahrhundert kamen Querschiffe hinzu, dann Krypten,Verlängerung des Apsis zum Chor, Türme und Vorhallen.