Fundamente und Gründungen übertragen die Last eines Gebäudes gleichmäßig in das Erdreich, den Bauuntergrund. Es gibt unterschiedliche Baugründe: Gute und belastbare wie Lehm-, Ton- und Felsböden, mittlere wie Kiesböden oder schlechtere wie Moorböden. Nach dem Baugrund richten sich auch die Fundamente.

Zu unterscheiden sind Einzel-, Streifen- und Plattenfundamente z.B. als Bodenplatte. Bei gut tragenden Untergründen kann man Streifenfundamente vorsehen, die ganz unterschiedliche Abmessungen haben können.  Bei schwierigeren Untergründen sieht man meist ein mit Baustahlmatten bewehrtes Plattenfundament vor. Dabei werden die von oben kommenden Druckkräfte vollflächig auf den Untergrund verteilt. Fundamente verhindern Setzungen des Baukörpers durch Erdbewegungen, die Risse im Gebäude zur Folge haben könnten. Risse können die Statik beeinflussen oder Wasserschäden hervorrufen. Das Fundament muss gegen drückendes Wasser abgedichtet werden. Ebenso muss es vor Grund- und Sickerwasser geschützt sein und unterhalb der Frostgrenze des Erdreichs liegen, damit eventuell sich ansammelndes Wasser nicht durch Gefrieren und Tauen Bauteile hebt und absenkt. Ab einer Tiefe von etwa 80 Zentimetern ist hierzulande kein Bodenfrost mehr erwarten.

Kommentare  

#2 Sel Ws 2012-11-09 10:01
Folgende Anmerkung:

Nichtbindige Böden wie z.B Kies und Schotter sind ein guter Baugrund,falls sie nicht sehr locker gelagert sind.
Die Setzungen sind unter statischer Last nur wenige Millimeter und unmittelbar nach der Lastaufbringung abgeschlossen.(gute Eigenschaft)

Während Ton und Lehm zu der Gruppe der bindigen Böden gehören und die Tragfähigkeit stark vom Wassergehalt abhängig ist, können Setzungen auf Grund der geringen Durchlässigkeit von bindigen Böden über Monate, Jahre und manchmal sogar Jahrzehnte andauern.
(schlechte Eigenschaft)

Ich würde also behaupten, dass Kies ein besserer Baugrund ist als Ton und Lehm!
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#1 kaka 2011-10-25 08:05
ist sehr gut .das hilft mir weiter . ich danke dir :*******
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