Zum Hausbau gehören üblicherweise die Planung gemäß Bebauungsplan, die Planung der Räume, die Gesamtstruktur des Gebäudes, die Gestaltung des gesamten Grundstücks und ein Kosten- und Projektmanagement.

5 Dinge, die beim Hausbau oft vernachlässigt werden

Sobald man sich dazu entscheidet ein eigenes Haus zu bauen, soll natürlich alles möglichst perfekt und nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Schließlich planen die meisten den Rest ihres Lebens in diesem Gebäude zu verbringen.

Bei all den Kleinigkeiten, auf die es bei der Planung und beim Bau zu achten gilt, kann es schnell passieren, dass der Überblick verloren wird und einige wichtige Details keine Beachtung mehr finden. Die folgenden fünf Dinge werden beim Hausbau besonders häufig vernachlässigt. 

Widmungs- und Bebauungsplan

Mit der Wahl des Grundstücks steht und fällt das gesamte Bauunternehmen. So verlockend die Lage auch sein mag, entscheidend ist, was genau im Widmungsplan geschrieben steht. Hier wird festgelegt, wie und was auf ein Stück Land gebaut werden darf. 

Der Bebauungsplan regelt unterdessen welche Teile des Grundstücks bebaut und ausgenutzt werden dürfen. 

Raumplanung

Bei der Planung der Räume muss einiges beachtet werden. Dazu gehört die Raumaufteilung, die sich daran messen sollte, welche Räume man am häufigsten frequentiert und für welchen Zweck die Räume verwendet werden. 

Häufig wird vergessen einzuplanen, wo Türen gesetzt werden sollen und in welche Richtung sie geöffnet werden sollen. Plant man hier falsch kann das im alltäglichen Gebrauch schnell lästig werden. 

Fassadenanstrich

Bei der Planung des Hauses sollte auf Nachhaltigkeit und Gebäudeerhaltung schon beim Bau geachtet werden. Die richtige Fassadenbeschichtung kann dabei einen erheblichen Unterschied machen. 

Sie schützt gegen Schmutz und Verfall und kann sogar wärmeregulierend wirkend. Auf die lange Sicht spart man sich so sogar Heizkosten. 

Außenbereich des Hauses

Während man sich in Gedanken mit dem Bau des Hauses beschäftigt, verschwendet man häufig nur noch wenig Gedanken an das Drumherum. Dabei sollte man sich im besten Fall im Voraus mit der Planung eines Gartens oder einer Terrasse auseinandersetzen. 

Steht das Haus erst einmal kann es sehr frustrierend sein, Korrekturen für die optimale Nutzung einer Grünfläche vorzunehmen. Wird dies im Voraus nicht vernachlässigt erspart man sich viel Ärger. 

Kostenfaktoren beim Bau

Damit man die finanziellen Mittel nicht übersteigt, müssen alle Kostenfaktoren des Baus im Voraus kalkuliert werden. Was viele häufig bei ihrer Planung vergessen sind Preisschwankungen, die laufende Kosten und das Material betreffen können. Dies betrifft beispielsweise Holzpreise genau wie Erdöl- und Benzinpreise für den Betrieb der Maschinen. 

Der finanzielle Rahmen sollte demnach eher pessimistisch gesteckt sein, um böse Überraschungen zu vermeiden.