Das Haus im Haus besteht grundsätzlich aus gestapelten Maisonette-Wohnungen in Zweier-Hausgemeinschaften, die sich beliebig vervielfachen und zusammenfügen lassen, so dass sich die eigentliche „Hausstruktur“ häufig von der äußeren Gebäudehülle nicht einfach ablesen lässt. 

Oftmals werden die Maisonette-Wohnungen auch mit Etagenwohnungen oder mit einer  gewerblichen  Nutzung  im Erdgeschoss  kombiniert, so dass die Grundlage für eine gewünschte Nutzungsmischung und eine Nachbarschaft unterschiedlicher Lebensformen geschaffen wird.  

Ein teilweiser eigener Eingang und vielfältige Erschließungsformen, wie Laubengang, Innen- oder Außentreppe, sind ein Merkmal des Haus-im-Haus-Prinzips, ebenso wie die begrenzte Möglichkeit, besonders bei Laubengangerschließung, sich von seinen Nachbarn deutlich zu separieren. 
Ein öffentliches Treppenhaus ist bei nur vier Einheiten aufgrund der hohen Entstehungskosten nicht wirtschaftlich, da erstens alle Parteien zusätzlich eine interne Erschließung haben und zweitens nur die beiden oberen Einheiten das Treppenhaus benötigen. Aus diesen Gründen macht erst der Laubengang das Haus-im-Haus-Prinzip wirtschaftlich, da für die Erschließung die Verkehrsfläche minimiert wird.  
Die Aufteilung der Geschosse, also die Strukturierung der Grundrisse , ergibt sich dabei durch die Lage der Freibereiche. Die unteren Maisonette-Wohnungen sind deshalb meist klassisch aufgebaut (siehe Stadthaus). Die oberen Wohnungen sind häufig umgekehrt organisiert, damit eine Verbindung von Wohnbereich und Freiraum in Form von Dachterrasse oder Balkon möglich ist. Die Wohnungsgrundrisse sind im Vergleich zum Stadthaus eher breiter strukturiert und somit gut belichtet.
Das Haus-im-Haus-Prinzip ist besonders bei Familien mit Kindern sehr gefragt, da es versucht, die  Bezahlbarkeit  mit  dem  Wunsch nach individuellen Wohnen zu verbinden.