M

Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Makroanalyse', 'Mikroanalyse', 'Mansarddach'
- Mineralfaser-Dämmstoffe :
Mineralfaser-Dämmstoffe (U-Wert "0,035"-"0,045"; Brandschutzklasse A1/A2) bestehen aus künstlichen, lang gezogenen Mineralfasern aus Basalt- oder Diabasgestein. Sie werden in Form von  Platten, Filzen und Matten für Wärmedämmzwecke und für Trittschalldämmzwecke verwendet. Mitunter nachteilig ist ihre Nässeempfindlichkeit. Seit langem standen Mineralfasern im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Inzwischen bieten einige Firmen jedoch Fasern mit erhöhter Biolöslichkeit an, bei denen nach heutigem Kenntnisstand eine Krebsgefährdung ausgeschlossen ist. 

- Mineralische Dämmstoffe :
Mineralische Dämmstoffe werden aus Ton, Gestein oder Glas hergestellt, welche eine hohe Feuerbeständigkeit aufweisen. Der Energieaufwand bei der Herstellung ist relativ hoch und der Dämmwert verhältnismäßig gut. Unterschieden werden zwischen Blähperliten , Blähton , Mineralfaserdämmstoffen und Schaumglas


Mineralwolle wird in Stein- und Glaswolle unterschieden. Steinwolle entsteht durch Schmelzen und anschließendes Zerfasern verschiedener Gesteinsarten. Glaswolle besteht zu 60 Prozent aus Altglas. Unter Zugabe von Kunstharzen bindet das Material ab und erhält so seine Formbeständigkeit. Zu Platten, Rollen, Streifen, Matten oder Filzen gepresst, haben Mineraldämmstoffe sehr niedrige Wärmeleitwerte von etwa 0,035 W/mK (Wärmeleitfähigkeit gemessen in Watt pro Meter mal Kelvin). Sie gehören zur Baustoffklasse »nicht brennbar« oder mindestens »schwer entflammbar« und lassen sich zudem gut verarbeiten.


Eine Mischbatterie ist eine Armatur mit nur einem Hebel, der einen gemeinsamen und gleichzeitigen Austritt von Kalt- und Warmwasser zulässt. Außerdem kann man durch den Hebel ein beliebiges Mischungsverhältniss sowie die Wassermenge bestimmen. 

Der Begriff Mischgebiet MI findet sich in der neugefassten Baunutzungs­verordnung (BauNVO ) vom 23.01.1990:

In Mischgebieten -MI- sind laut  §6 zulässig:

Mitwirkung bei der Vergabe ist die siebte Leistungsphase (LPH 7) des § 15 der HOAI. In dieser Phase prüft der Architekt die Angebote der Baufirmen, verhandelt mit diesen und berät den Bauherren bei der Wahl einer Baufirma. 


Das Modernisierungsvolumen beschreibt die Summe der in einem Jahr erbrachten Bauleistungen an bestehenden Wohngebäuden (Gebäude- und Wohnungsmodernisierung, einschließlich Um- und Ausbaumaßnahmen). Sie werden vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) jährlich neu berechnet. Nach diesen Berechnungen betrug das Modernisierungsvolumen in Deutschland 2001 circa 81 Milliarden Euro und überschritt damit das Niveau des Neubauvolumens von etwa 62 Milliarden Euro. Siehe auch: Wohnungsbau.

- Mönch- und Nonnenziegel :
Mönchziegel und Nonnenziegel sind Pressdachziegel, bestehend aus zwei Teilen, bei denen  die Nonne den muldenförmigen Unterziegel und der Mönch den gratartigen Deckziegel darstellt. Der Mönch hat am oberen Ende einen angeformten Boden, der als Auflieger dient oder einen Ansatz innen zum Aufhängen. Die breiteren Nonnen haben am breiten Kopfende eine Nase, die das Einhängen an den Mönch ermöglicht. 


Mörtel ist  ein plastisches Gemisch aus Bindemittel (Kalk oder Zement ), Anmachwasser und Zuschlagstoffen (Sand). Bei Verwendung von Baugipsen und Anhydritbindern als Bindemitteln kann der Zuschlag entfallen. Der Mörtel verbindet Ziegel oder Steine im Mauerwerk und bei der Mörteldachdeckung. Man unterscheidet Luftmörtel, der nur an der Luft abbindet, Wassermörtel, der auch unter Wasser abbinden kann und feuerbeständiger Mörtel


Muffe ist die Bezeichnung für eine Steckverbindung für Abwasserleitungen in der Sanitär-und Abwassertechnik.