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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Makroanalyse', 'Mikroanalyse', 'Mansarddach'

Mauersalpeter sind Salzschäden am Mauerwerk, die meistens infolge von hohen Nitratbelastungen im Boden durch Jauche enstehen. Die Jauche steigt mit viel Feuchtigkeit das Mauerwerk hoch, reagiert mit dem Mörtel und es entsteht Mauersalpetersäure.

Unter Mauerwerksverband versteht man die festgelegte Anordnung der Steine innerhalb eines Mauerwerks. Mauerwerksverbände sollen gewährleisten, dass die Stoßfugen versetzt zueinander angeordnet werden, wodurch das Mauerwerk mehr Stabilität bekommt. 


Mehrscheiben-Isolierglas ist ein Isolierglas , bestehend  aus zwei oder drei Scheiben. Dabei bleibt zwischen den Scheiben ein luftdicht abgeschlossener Scheibenzwischenraum (8 bis 16 mm), der mit einem Dämmgas, wie Argon oder Krypton gefüllt ist. Dadurch wird die schlecht dämmende Eigenschaft von Glas erheblich verbessert.

Mehrschichtplatten sind Bauplatten, deren Grundlage eine Schaumkunststoffplatte ist, welche ein- oder beidseitig mit mineralisch gebundener Holzwolle beschichtet ist. Die Mehrschichtplatte weist durch ihren Hartschaumkern eine hohe Wärmedämmwirkung auf und kann eine bis zu doppelt so hohe Dämmwirkung erreichen wie Holzwolle-Leichtbauplatten . Die Entsorgung von Mehrschichtplatten ist aufwändig und nicht ökologisch.

 


MF-0
bedeutet nach GIF keine Mietfläche . Darunter fallen gemäß DIN 277 Konstruktions-Grundflächen (KGF ), Verkehrsflächen (VF) und Technische Funktionsflächen (TF).


MF-G
ist die Abkürzung für Mietfläche nach GIF und unterteilt sich in die MF-G1 und der MF- G2. Die MF-G1 ist die exklusive Mietfläche eines gewerblichen Raumes, die zur alleinigen Nutzung eines einzelnen Mieters bestimmt ist. MF- G2 ist die gemeinschatliche Mietfläche, z.B Aufzugsvorraum oder das Geschosspodest. Die Treppe (Treppenlauf und Treppenpodest) und der Aufzug (Aufzug - und Aufzugsschachtfläche) dürfen nicht in die Mietfläche einfliessen.

- Mies van der Rohe, Ludwig :
Mies van der Rohe war ein deutscher Architekt und Designer, der zunächst bei P. Behrens und später als Partner von W. Gropius arbeitete. Er vertrat die Meinung: " less is more" ("weniger ist mehr"). Auch wenn sich diese Meinung nicht auf die Verwendung kostengünstigere Baumaterialien bezog, denn er bevorzugte wertvollen Marmor und glänzenden Edelstahl. Er ist bekannt für seine offene Grundrissgestaltung, wohlproportionierte Abmessungen und Dimensionen und die klaren, schlichten, reduzierten Formen. Berühmte Bauten ist der Barcelona-Pavillion, die Farguswerke, die er mit W. Gropius entwarf, das Haus Tugendhat und die Nationalgalerie in Berlin. 


Die Mikroanalyse ist ein Teil der Standortanalyse und berücksichtigt im Gegensatz zur Makroanalyse nur das direkte Standortumfeld. Die wesentlichen Untersuchungsbereiche sind:
  • Lage
  • unmittelbare Verkehrsanbindung
  • Nachbarbebauung
  • Grundstücksbeschaffenheit
  • Image des Standortes