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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Standortanalyse', 'Stellplatz ', 'Sparrendach'

Der Einbau von Schallschutzfenstern empfiehlt sich in Gebäuden an verkehrsreichen Straßen und Plätzen, wenn aktive Schallschutzmaßnahmen an der Quelle bzw. am Emissionsort nicht ausreichen. Sie sind je nach Dämmwirkung in verschiedene Schallschutzklassen eingeteilt. Die luftschalldämmende Wirkung kommt im wesentlichen durch Dicke und Art der Verglasung zustande. Werkstoff und Konstruktion des Fensterrahmens sowie die Sorgfalt des Einbaus in die Maueröffnung nehmen aber auch Einfluss darauf. Mehrscheibenverglasungen, möglichst mit unterschiedlichen Scheibendichten, erhöhen den schalldämmenden Effekt, wobei Abstände von weniger als 10 mm kaum Verbesserungen der Dämmwirkung erbringen.


Schalungen sind zweiteilige Hohlformen aus Holz, Stahl oder Kunststoff, in die der flüssige Beton gegossen wird. Nach dessen Erhärtung wird sie entfernt. Im unbehandelten Sichtbeton zeigen sich oft die zurückgebliebenen Abdrücke der Verschalung. Besonders stark sind diese vorhanden, wenn die Schalung aus gemaserten Holzbrettern bestand. Schalungen bestehen dabei im wesentlichen aus folgenden Elementen: Schalhaut, Unterkonstruktion und Unterstützung. 


Schamotte ist ein feuerfester Werkstoff, der bis zu einer Temperatur von "1500" Grad Celsius formbeständig ist. Es besteht aus speziellen Feuertonen und schon einmal gebrannten  und gemahlenen Ziegelprodukten oder Porzellanbruch mit einem hohen Anteil an Kieselsäure und Eisenoxid. Die aus Schamotte gefertigten Schamottensteine kleiden den Feuerraum von Kaminen, Schornsteinen oder Brennkammern aus. 


Schaumglas ist ein mineralischer Dämmstoff , der aus Naturstein , z.B. silikathaltigem Mergel gewonnen wird. Es gibt Schaumglas mit einer offenporigen oder geschlossenzelligen Struktur. Geschlossenporige Platten sind verrottungsbeständig, dampfsperrend und feuchtigkeitsunempfindlich. Schaumglas ist sehr teuer. 


Schiefer sind generell alle Natursteine , die durch tektonische Bewegungen eine schiefrige Gefügestruktur bekommen haben, bei der die einzelnen Minerale senkrecht zur Hauptdruckrichtung eingeregelt wurden und die sich meist in dünne ebene Platten spalten lassen. Schiefersteine bestehen aus Glimmer , Ton und Quarz und können verschiedene Farbtöne aufweisen, vom Schiefergrau bis hin zu hellen Sandtönen. Die Glimmerschicht macht den Stein besonders widerstandsfähig gegen Schadstoffe in Luft und Regenwasser. Unterschieden werden: Ölschiefer, Kupferschiefer, Schieferton, Tonschiefer, Glimmerschiefer u.a. 


Schilfrohr kann zu Platten gepresst und mit Drähten gebunden werden und wird zur Dachdeckung (Reet ) oder als ökologischer Dämmstoff verwendet. Das Schilfrohr besitzt eine hohe Biegsamkeit und Festigkeit , wodurch es auch als Dämmung für Rundungen oder als Trittschalldämmung gut geeignet ist. Schilfrohrplatten können direkt verputzt werden und sind im Vergleich zu anderen ökologisch verträglichen Dämmstoffen recht preiswert. 

- Schlesischer Verband :
Der Schlesische Verband ist ein Mauerziegelverband, bei dem gleich bleibend  in allen Schichten auf zwei Läuferziegeln ein Binderziegel folgt.  


Ein Schließzustandsmelder dient zur Überprüfung, ob eine Tür verriegelt (abgeschlossen) ist.  Der Schließzustandsmelder ist elektronisch mit einer Einbruchmeldeanlage verbunden, welche sich nur scharf stellen lässt, wenn sich die Tür im verriegelten Zustand befindet. Der Kontakt wird unzugänglich in das Schließblech des Türrahmens eingelassen und beim Verschließen der Tür durch den Schlossriegel betätigt.


Die Schlupftür ermöglicht einen einfachen und bequemen Zugang zur Garage , ohne gleich das Tor öffnen zu müssen. Im Falle eines Stromausfalles bietet die Schlupftür außerdem einen Fluchtweg, da elektrisch betriebene Garagentore nicht mehr zu öffnen wären. Schlupftüren lassen sich in jedes Tor bis 5500 mm Breite integrieren. 


Die Schneelast ist ein aus der Tragwerkslehre stammender Begriff und beschreibt die Kraft, die durch Schneelasten auf ein Dach wirkt. Auf einem steilen Dach ist die Schneelast nicht so hoch wie bei einem flachgeneigten Dach oder einem Flachdach . Die zu erwartende Schneemenge ist je nach geographischer Lage des Gebäudes unterschiedlich. Nach der DIN 1055 werden 4 Schneelastzonen unterschieden. In der statischen Berechnung werden die Schneelasten mit dem kleinen Buchstaben s bezeichnet.