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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Skelettbau', 'Sturz', 'Standortanalyse'

Solaranlagen sind Systeme zur Umwandlung der Sonnenstrahlung in nutzbare Energie in Form von Wärme oder Elektrizität. Die wesentlichen Bestandteile einer thermischen Solaranlage sind der Kollektor, die Wärmeabnahmestelle (der Speicher) und die Regelung.


Solararchitektur beschreibt eine Form des Bauens, die die Möglichkeiten zur aktiven und passiven (Heizung, Warmwasser, Strom) Nutzung von Sonnenenergie optimal ausschöpft. Die wesentlichen Elemente sind: 
  • Ausrichtung nach Süden
  • große Fenster nach Süden, kleine Fenster nach Norden
  • gute Wärmedämmung
  • solarthermische Unterstützung der Brauchwassererwärmung und Heizung
  • Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung

- Solarer Deckungsgrad :
Sind auf einem Haus eine solarthermische und/oder eine Photovoltaik-Anlage installiert, dann drückt der solare Deckungsgrad aus, wie hoch der Anteil der Solarenergie an der in dem Haus insgesamt benötigten Energie ist. Bei solarthermischen Anlagen z.B. ist im Jahresdurchschnitt ein Deckungsgrad von ca. 70% möglich. Das bedeutet, dass 70% des warmen Wassers von der Solaranlage aufgeheizt werden, die restlichen 30% durch andere Energieformen.

Ein Solarhaus zeichnet sich durch die passive und aktive Nutzung der Solarenergie in Verbindung mit einer energiesparenden/gut gedämmten Bauweise aus. Ein Solarhaus kann auch vollständig energieautark sein.

Wird für die Raumheizung Solarenergie genutzt, spricht man von einer Solarheizung. Dabei kann zwischen folgenden Typen unterschieden werden:

Bei einem Solarturm-Kraftwerk sind viele Heliostaten um einen 50 bis 100 m hohen Turm angeordnet. Sie werden computergesteuert der Sonne nachgeführt, um eine möglichst hohe Energieausbeute zu garantieren. Die Heliostaten bündeln die Sonneneinstrahlung mehrhundertfach auf die Spitze des Turms. Dort ist ein sogenannter Receiver/Absorber installiert, der die gebündelte Solarenergie aufnimmt.

Solarzellen, auch Photovoltaikzellen genannt, wandeln Sonnenlicht ohne mechanische, thermische oder chemische Zwischenschritte in elektrischen Strom um. Unter dem Einfluss von Licht (Photonen) entstehen freie positive und negative Ladungen, die durch ein elektrisches Feld getrennt und als Elektronen über einen elektrischen Leiter abfließen können.

Sondergebiete sind in der Baunutzungsverordnung beschriebene besondere Gebiete.

Auszug aus der neugefassten Baunutzungsverordnung (BauNVO ) vom 23.01.1990:

Sondergebiete -SO- , die der Erholung dienen sind laut  §10 :

Die Sonneneinstrahlung spielt eine große Rolle, bei der Anordnung von Fensterflächen und Wintergärten und variiert stark zwischen den Jahreszeiten.

Auszug aus der neugefassten Baunutzungsverordnung (BauNVO ) vom 23.01.1990 :

 
Sonstige Sondergebiete -SO-  sind laut  §11 :