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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Standortanalyse', 'Stellplatz ', 'Sparrendach'

Sorption ist die Bezeichnung für die Anlagerung von Wasserdampfmolekülen an die innere Oberfläche der Poren eines Stoffes. 


Spannbeton ist ein Stahlbeton, der große Belastungen standhalten muss, wie es bei Brücken und weiten Deckenflächen der Fall ist. Die Bewehrung wird vorgespannt, damit bei besonderen Zugspannungen die Dehnung des Stahls der Dehnfähigkeit des Betons angepasst wird. Eine Rissbildung im Beton kommt so nicht mehr vor. 


Die Spannweite ist der Achsabstand zweier benachbarter Auflager. Weite Spannweiten sind vor allem im Ingenieurbau und im Sportstättenbau notwendig, bei der man einen möglichst stützenfreien Raum benötigt. Mit Eisen oder Beton sind weitere Spannweiten möglich als mit traditionellen Baumaterialien wie Holz oder Stein. 

Eine Spanplatte ist ein ressourcenschonender Werkstoff für viele Einsatzbereiche. Spanplatten bestehen zum größten Teil aus Holzresten, Durchforstungsabfällen und gebrauchten Hölzern. Die Spanplattenproduktion steigert den Verwertungsgrad der gefällten Holzmasse und leistet damit einen Beitrag zur Ressourcenschonung. Spanplatten sind kostengünstig herzustellen, das macht sie für die industrielle Verwendung zusätzlich interessant.


Beim Sparrendach bilden zwei schräg stehende (zwischen 35° und 60°) Sparren und der waagerecht liegende Deckenbalken ein festes Dreieck. Dabei werden die schrägen Sparren oben am Dachfirst befestigt und am Fuß gegen das Auseinanderschieben auf den waagerecht liegende Deckenbalken montiert. Diese Konstruktion ergibt einen stützen- und verstrebefreien Dachraum. Sparrendächer sind vor allem für Dachbreiten bis zu 8 m geeignet, die Sparren sollten nicht länger als 4,50 m lang sein. Zur weiteren Stabilisierung kann man entweder das Sparrendreieck mit mehreren waagrechten Kehlbalken versehen oder es wird ein Dachstuhl eingebaut, der den Deckenbalken stützt. 


Sparrendach


Die spezifische Wärmekapazität gibt an, wieviel Energie benötigt wird, um 1 kg Stoff um 1 Kelvin zu erwärmen oder abzukühlen. 

Das Stadthaus oder das städtische Reihenhaus zeichnen sich trotz verdichteter Bauweise durch ein hohes Maß an Privatsphäre aus, da hier das Leben innerhalb der Stadt auf eigener Parzelle ermöglicht wird.


Ständige Lasten
ist eine aus der Tragwerkslehre stammende Bezeichnung und beschreibt die Eigengewichte der unveränderlichen Bauteile , sowohl der tragenden als auch der nichttragenden. Diese Lasten sind immer vorhanden. Nach dem Eurocode EC 1  werden in der statischen Berechnung ständige Lasten mit G bezeichnet. Siehe auch nichtständigen Lasten.


Die Standortanalyse ist eine von vier wichtigen Analysen innerhalb des Immobilien-Researches. Aufgrund der "Immobilität" bei Immobilien muss besonderes Augenmerk auf den Standort gelegt werden. Die Standortanalyse beinhaltet spezielle Untersuchungen des Makro- bzw. Mikrostandortes sowie harter und weicher Standortfaktoren. Der Makrostandort umfasst in der Regel die übergeordneten Standortkriterien einer Stadt oder Region, jedoch nur soweit, wie diese für die Beurteilung des zu bewertenden Standortes von Bedeutung sind. Dabei überschneidet sich die Makroanalyse teilweise mit der Marktanalyse


Das Steigungsverhältnis beschreibt das Verhältnis von der Treppensteigung zur Auftrittsbreite. Eine normale Treppe in Wohn- und Geschäftshäusern weist eine Steigung von 16-17 cm und eine Auftrittsbreite von 29-30 cm auf. Für Treppen mit Massenverkehr, z.B. Bahnhöfe bevorzugt man Treppen mit einem Steigungsverhältnis von 16/29. Das Steigungsvehältnis mit dem geringsten Kräfteaufwand beträgt nach Dr. G. Lehrmann 17/29 cm. 

steigungsverhaeltnis_steigung_auftritt