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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ Beispielartikel: 'Abkürzungen', 'Ausschreibung', 'Architektur'

Die Aushärtung ist ein wichtiger Prozess im Bereich der Architektur und Bauwesen, der sich auf die Festigung und Stabilisierung von Baumaterialien bezieht. Während des Bauvorgangs werden verschiedene Materialien verwendet, die nach der Verarbeitung Zeit benötigen, um ihre endgültige Festigkeit zu erreichen. Die Aushärtung ist dieser Prozess, bei dem die Materialien aushärten und ihre strukturelle Integrität gewinnen. Dieser Artikel wird die Bedeutung, Einsatzgebiete, Beispiele, besondere Risiken, Empfehlungen und wichtige Aspekte im Zusammenhang mit der Aushärtung im Architekturkontext beleuchten.

Die beim Ausheben von Baugrube n oder Herstellen von Tunneln entstandene Erdmasse nennt man Aushub. Idealerweise wird dieser Aushub zum Verfüllen der entstandenen Gruben wiederverwendet. Die Wiederverwendbarkeit ist abhängig von der festgestellten Belastung des Materials mit Schadstoffen. Auch die Tragfähigkeit des Aushubs muss untersucht werden.

Verfüllen von Aushub in einer Baugrube

Unter Auskragung versteht man das Vorspringen bzw. Vorkragen eines Gebäudeteils in der Fassade. So können zum Beispiel Erker, Balkone  oder ganze Geschosse durch Kragsteine oder Stichbalken hervorspringen.

Eine Auslandsimmobilie ist eine Immobilie, die aus Sicht des Heimatlandes des Eigentümers im Ausland liegt. Häufig gibt es für ausländische Eigentümer Besonderheiten beim Eigentums- und Steuerrecht.

English: Tender / Español: Licitación / Português: Concurso / Français: Appel d'offres / Italiano: Bando di gara

Durch die Ausschreibung werden Bauaufträge vergeben und Baukosten ermittelt. Der Architekt sendet eine exakte, nach Gewerken getrennte Aufstellung der geforderten Bauleistungen nach Material, Art und Umfang (Leistungsverzeichnis) an mehrere Baufirmen.


Alle Baulichkeiten außerhalb eines Gebäudes, wie z. B. Gartenanlagen, Zäune, Terrassen, Zuleitungen, Hausanschlüsse für Wasser- und Energieversorgung sowie Kanalisation und Außentreppen bezeichnet man als Außenanlagen.

Der Außenanstrich ist in erster Linie ein Wetterschutz und hat die Aufgabe, Putz und Mauerwerk gegen Schlagregen zu schützen, damit die Bausubstanz nicht feucht wird.

Außendämmung ist ein Begriff in der Architektur, der sich auf die Praxis bezieht, die äußere Hülle eines Gebäudes oder einer Struktur mit speziellen Materialien und Dämmstoffen zu isolieren, um den Wärmeverlust zu reduzieren, den Energieverbrauch zu minimieren und den thermischen Komfort im Inneren zu erhöhen. Diese Dämmung wird oft an den Außenwänden eines Gebäudes angebracht und kann aus verschiedenen Materialien bestehen, darunter Polystyrol, Mineralfasern oder Naturstoffe wie Holzfaserdämmplatten.

English: Exterior Facade / Español: Fachada Exterior / Português: Fachada Externa / Français: Façade Extérieure / Italiano: Facciata Esterna

Im Architekturkontext bezeichnet der Begriff Außenfassade die äußere Front oder die äußeren Wände eines Gebäudes, die die ästhetische und funktionelle Schnittstelle zwischen dem Innenraum und der Umgebung bilden. Die Außenfassade spielt eine entscheidende Rolle in der Architektur, da sie nicht nur den ersten Eindruck eines Gebäudes vermittelt, sondern auch wesentliche funktionelle Aspekte wie Wärmeisolierung, Lichtdurchlässigkeit, Wetterbeständigkeit und Energieeffizienz umfasst.


Die Außenleiter (L1,L2,L3) sind Stromkabel, welche elektrische Spannung vom Elektrizitätswerk zum Verbraucher führen.