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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Attika', 'Autostellplatz', 'Abgehängte Decken'

Mit Ausbau bezeichnet man die Fertigstellung des Innenbereichs eines Gebäudes, nachdem der Rohbau erstellt und die Bauabnahme erfolgt ist. Der Ausbau umfasst z.B. Verputzen und Malerarbeiten, Installationsarbeiten, Fenster - und Türeinbau. 

- Ausbauhaus :
Ausbauhäuser oder Mitbauhäuser gibt es zum Selbstbau in verschiedenen Ausbaustufen für Bauherren, die gerne viele Eigenleistungen einbringen und Geld sparen wollen. Bei Ausbauhäusern wird in der Regel die komplette Gebäudehülle - Außenwände , Fenster , Haustür und Dach – vom Bauunternehmer erstellt. Je nach Wunsch des Bauherren können auch weitere Teile, wie Geschossdecken, Treppen und ähnliches vom Bauunternehmer gebaut werden.  Alle restlichen Arbeiten werden vom Bauherren selbst erstellt, wodurch er Gestaltungswünsche individuell umsetzten kann. 

Ausblühungen sind Salzablagerungen auf Mauerwerk, Beton oder Mörtel. Durch Feuchtigkeit gelangen die Salze an die Oberfläche. Wenn das Wasser verdunstet ist, bleiben sie in Form von Ausblühungen sichtbar zurück. Meist verschwinden sie von selbst, wenn die chemischen Verbindung von Mauerwerk und Mörtel abgeschlossen ist. Sie lassen sich durch eine Wurzelbürste oder durch 1:10 verdünnte Salzsäure entfernen. Falls sie immer wieder auftreten, ist eine Sanierung des Mauerwerks durch Isolieren oder Ersetzen nötig.

 

Die Ausführungsplanung ist die fünfte Leistungsphase des § 15 der HOAI. In dieser Phase werden die Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnugen im Maßstab 1:50 bis 1:1 erstellt. Baustoffe und Materialien werden festgelegt. Auf Grundlage dieser Pläne erstellen die Handwerker auf der Baustelle das Gebäude.  

Die beim Ausheben von Baugrube n oder Herstellen von Tunneln entstandene Erdmasse nennt man Aushub. Idealerweise wird dieser Aushub zum Verfüllen der entstandenen Gruben wiederverwendet. Die Wiederverwendbarkeit ist abhängig von der festgestellten Belastung des Materials mit Schadstoffen. Auch die Tragfähigkeit des Aushubs muss untersucht werden. 

Verfüllen von Aushub in einer Baugrube


Unter Auskragung versteht man das Vorspringen bzw. Vorkragen eines Gebäudeteils in der Fassade . So können zum Beispiel Erker , Balkone   oder ganze Geschosse durch Kragsteine oder Stichbalken hervorspringen.

Durch die Ausschreibung werden Bauaufträge vergeben und Baukosten ermittelt. Der Architekt sendet eine exakte, nach Gewerken getrennte Aufstellung der geforderten Bauleistungen nach Material, Art und Umfang (Leistungsverzeichnis) an mehrere Baufirmen.


Alle Baulichkeiten außerhalb eines Gebäudes, wie z. B. Gartenanlagen, Zäune, Terrassen , Zuleitungen, Hausanschlüsse für Wasser – und Energieversorgung sowie Kanalisation und Außentreppen bezeichnet man als Außenanlagen.


Der Außenanstrich  ist in erster Linie ein Wetterschutz und hat die Aufgabe, Putz und Mauerwerk gegen Schlagregen zu schützen, damit die Bausubstanz nicht feucht wird. Außerdem muss der Außenanstrich diffusionsoffen sein, um von innen nach außen drängende Feuchtigkeit durchzulassen. Diffusionsdichte Beschichtungen führen durch den sich aufbauenden Dampfdruck zu Absprengungen oder Rissbildungen der Beschichtung oder gar des Putzes. Meist wird der Anstrich in drei Schichten aufgetragen (Voranstrich / Tiefengrundierung, Zwischenanstrich, Deckanstrich). 


Die Außenleiter (L1,L2,L3) sind Stromkabel, welche elektrische Spannung vom Elektrizitätswerk zum Verbraucher führen.