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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Einzelfundament', 'Eulerfälle', 'Etagenwohnung'

Epoxidharz ist ein aus Polymeren bestehender Kunstharz von hoher Festigkeit und Beständigkeit. Er findet Verwendung in Lacken, Klebern und Gußharzen. Gußharze werden z.B für Untergrundvorbereitungen von Bodenbelägen benutzt. Bei der Verwendung sollte auf ausreichende Luftzufuhr geachtet werden. Unbedingt sollte der Hautkontakt vermieden werden.

 


Das Erbbaurecht ist nach § 1 ErbbauVO ein veräußerliches und vererbliches, grundstücksgleiches Recht, auf oder unter einem (fremden) Grundstück ein Bauwerk zu errichten und zu nutzen. Es ist i.d.R. befristet. Für das Erbbaurecht wird ein besonderes Grundbuch (Erbbaugrundbuch) gebildet. Als Entgelt ist ein Erbbauzins zu entrichten.


Erdarbeiten ist die Bezeichnung für das Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten von Boden und Fels. Die Erdarbeiten sind die Vorstufe zum Rohbau. 


Erdkollektoren sind im Erdreich verlegte Rohre, welche die im Erdreich gespeicherte Wärme aufnehmen und einer Wärmepumpe zuführen. Diese Art der Energiegewinnung nennt man Geothermie .


Erdsonden
sind im Gegensatz zu Erdkollektoren vertikal verlegte Rohre, welche die im Erdreich gespeicherte Wärme aufnehmen und einer Wärmepumpe  zuführen. Zu diesem Zweck werden bis zu 150 m tiefe Löcher in das Erdreich gebohrt, in die dann die Rohre mit der Sole verbracht werden. In der Tiefe wird die Sole erwärmt; an der Erdoberfläche wird die Wärme an einen Wärmepumpenkreislauf abgegeben.  
Der entscheidende Nachteil: Die Erdsonden sind teurer als die horizontal verlegten Erdkollektoren, außerdem ist eine wasserrechtliche Genehmigung von den Behörden einzuholen. 
Diese Art der Energiegewinnung nennt man Geothermie .

Der Erhaltungsaufwand (Abschn.157, Abs.1 Einkommensteuerrichtlinie, EStR) besteht aus allen Aufwendungen, die dazu dienen, das Haus ordnungsgemäß entsprechend seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten oder diesen Zustand in zeitgemäßer Form wiederherzustellen.


Ein Erker ist ein über die Außenwandfläche hinausragender Vorbau mit Fenstern. Sie werden anders als Balkone voll zur Geschoßfläche gezählt, da sie Innenräume erweitern. Ein Erker kann sich auch über mehrere Geschosse erstrecken. 


Erlen sind Laubbäume. Ihr Kernholz ist rotbraun bis graurot mit gelegentlichen Markflecken. Erlenholz ist ein sehr weiches Holz und deswegen für den Hochbau ungeeignet. Gerne wird es jedoch im Grund- und Wasserbau verwendet. Es eignet sich für Grundpfähle und Rostschwellen. Auch im Möbelbau ist die Erle beliebtes Material, da es sich gut beizen und färben lässt.


Der Erschließungsbeitrag (§§ 127 ff. BauGB) wird von der Gemeinde beim Eigentümer zur Deckung der Kosten für die Erschließung eines Grundstücks bzw. eines Baugebietes erhoben, basierend auf einer entsprechenden Gemeindesatzung. Den rechtlichen Rahmen dafür bilden u.a. die Abgabengesetze der Bundesländer. I.d.R. tragen die Grundstückseigentümer 90 Prozent der von der Gemeinde aufgewendeten Kosten.


Durch einen Erweiterungsbau entsteht neuer, bisher nicht vorhandener Wohnraum. Ein Erweiterungsbau besteht meist aus baulichen Ergänzungen an einem vorhandenen Gebäude, z.B. durch Aufstockung oder Anbau. Dabei anfallende, nachträgliche Herstellungskosten bilden die Bemessungsgrundlage für eine mögliche Förderung nach dem Eigenheimzulagengesetz.