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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ Beispielartikel: 'Entwurf', 'Eingangsbereich', 'Eigenheim'

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Ergonomie im Kontext der Architektur bezieht sich auf die Wissenschaft von der Gestaltung und Anordnung von Räumen und Gebäuden, die den Menschen und deren physischen und psychischen Bedürfnissen angepasst sind. Dies umfasst die Berücksichtigung der menschlichen Maße, Bewegungen, und Interaktionen mit dem Raum, um Komfort, Effizienz, Sicherheit und Wohlbefinden zu fördern.

Allgemeine Beschreibung

Im architektonischen Kontext spielt Ergonomie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung von Räumen, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch die Gesundheit, Sicherheit und das allgemeine Wohlbefinden der Nutzer unterstützen. Ergonomisch gestaltete Räume berücksichtigen verschiedene menschliche Faktoren, wie Körpergröße, Reichweite und Sichtlinien, sowie psychologische Aspekte wie Komfort und Stressreduktion. Die Anwendung ergonomischer Prinzipien in der Architektur zielt darauf ab, Umgebungen zu schaffen, die die natürlichen Bewegungen und Bedürfnisse des Menschen unterstützen, um physische Belastungen zu minimieren und die Produktivität zu maximieren. Dies beinhaltet die sorgfältige Auswahl von Möbeln, die Planung von Raumlayouts und die Integration von Technologie, um eine harmonische Interaktion zwischen Mensch und Raum zu gewährleisten. Ergonomie in der Architektur erstreckt sich auch auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen, Wohnräumen, öffentlichen Gebäuden und anderen Umgebungen, um eine Vielzahl von Aktivitäten zu unterstützen und zugleich Gesundheits- und Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Anwendungsbereiche

Ergonomie findet in verschiedenen Bereichen der Architektur Anwendung, darunter:

  • Wohnungsdesign: Gestaltung von Wohnräumen, die Komfort und Effizienz im täglichen Leben fördern.
  • Arbeitsplatzgestaltung: Schaffung ergonomischer Arbeitsumgebungen, die die Produktivität steigern und das Risiko von Berufskrankheiten verringern.
  • Öffentliche Gebäude und Räume: Entwicklung zugänglicher und sicherer öffentlicher Räume, die den Bedürfnissen einer breiten Nutzerbasis gerecht werden.
  • Gesundheitswesen: Planung von Krankenhäusern und Kliniken, die eine effiziente Versorgung ermöglichen und gleichzeitig Komfort für Patienten und Personal bieten.
  • Bildungseinrichtungen: Gestaltung von Lernumgebungen, die eine positive Lernatmosphäre fördern und die Bedürfnisse von Schülern und Lehrern unterstützen.

Bekannte Beispiele

  • Das VitraHaus in Weil am Rhein, Deutschland, demonstriert ergonomisches Design in einem Ausstellungsraum, der Komfort und Funktionalität in den Vordergrund stellt.
  • Die Google-Zentrale, bekannt für ihre innovativen und ergonomisch gestalteten Arbeitsräume, die Kreativität und Wohlbefinden fördern.

Behandlung und Risiken

Die Vernachlässigung ergonomischer Prinzipien in der Architektur kann zu einer Reihe von Problemen führen, darunter körperliche Beschwerden und Belastungen für die Nutzer, verringerte Produktivität und sogar langfristige gesundheitliche Schäden. Die Herausforderung besteht darin, Designs zu entwickeln, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind, während sie gleichzeitig die ergonomischen Bedürfnisse der Nutzer erfüllen.

Ähnliche Begriffe und Synonyme

  • Nutzerzentriertes Design
  • Funktionalität
  • Mensch-Maschine-Interaktion

Zusammenfassung

Ergonomie in der Architektur bezieht sich auf die Gestaltung von Räumen, die den natürlichen Bedürfnissen und Aktivitäten des Menschen entsprechen, um Komfort, Sicherheit und Effizienz zu verbessern. Durch die Berücksichtigung ergonomischer Prinzipien können Architekten und Designer Umgebungen schaffen, die nicht nur funktional und ästhetisch ansprechend sind, sondern auch das Wohlbefinden der Nutzer fördern.

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Der Erhaltungsaufwand (Abschn.157, Abs.1 Einkommensteuerrichtlinie, EStR) besteht aus allen Aufwendungen, die dazu dienen, das Haus ordnungsgemäß entsprechend seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten oder diesen Zustand in zeitgemäßer Form wiederherzustellen.

Ein Erker ist ein über die Außenwandfläche hinausragender Vorbau mit Fenstern. Sie werden anders als Balkone voll zur Geschoßfläche gezählt, da sie Innenräume erweitern. Ein Erker kann sich auch über mehrere Geschosse erstrecken.

Erlen sind Laubbäume. Ihr Kernholz ist rotbraun bis graurot mit gelegentlichen Markflecken. Erlenholz ist ein sehr weiches Holz und deswegen für den Hochbau ungeeignet.

Der Erschließungsbeitrag (§§ 127 ff. BauGB) wird von der Gemeinde beim Eigentümer zur Deckung der Kosten für die Erschließung eines Grundstücks bzw. eines Baugebietes erhoben, basierend auf einer entsprechenden Gemeindesatzung.

Durch einen Erweiterungsbau entsteht neuer, bisher nicht vorhandener Wohnraum. Ein Erweiterungsbau besteht meist aus baulichen Ergänzungen an einem vorhandenen Gebäude, z.B. durch Aufstockung oder Anbau. Dabei anfallende, nachträgliche Herstellungskosten bilden die Bemessungsgrundlage für eine mögliche Förderung nach dem Eigenheimzulagengesetz.

Zu den Erwerbskosten zählen alle beim Erwerb eines Grundstücks anfallenden Kosten, z.B. Maklerprovision, Gerichts und Notargebühren, Vermessungskosten, Kosten für die Grundbucheintragung, Kosten für Bodenuntersuchungen. Sie können bei Immobilien, die nicht zur Selbstnutzung vorgesehen sind, vor Bezug steuerlich abgesetzt werden.

ESG ist eine Abkürzung, die im Architekturkontext für die Begriffe Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social and Governance) steht. Diese Begriffe werden oft in Verbindung mit Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Bauen verwendet. ESG-Kriterien dienen dazu, die Auswirkungen von Bauprojekten auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Geschäftspraktiken zu bewerten und zu steuern. In diesem Artikel werden wir die Bedeutung von ESG im Architekturkontext genauer betrachten.

ESG steht auch für Einscheiben-Sicherheitsglas, Glas, das erhöhte Temperaturschwankungs-, Biege-, Schlag- und Stoßfestigkeit bietet.

ESG Glas ist die Abkürzung für Einscheibensicherheitsglas. Bei der Herstellung werden Glasscheiben bei ca. 650 Grad in Öfen erhitzt und danach rasch mit kalter Luft abgekühlt. Durch das schnelle Abkühlen der Glasoberfläche und das langsamere Abkühlen im Inneren vom Glas entstehen unterschiedliche Spannungen. Im Kern entsteht eine Zug- und in der Oberfläche eine Druckspannung.

Ein Esstisch ist ein Möbelstück, das in erster Linie dazu dient, Mahlzeiten zu servieren und gemeinsam an ihm zu essen. Es handelt sich um einen flachen, horizontalen Tisch, der normalerweise in Esszimmern oder Küchen platziert wird. Der Esstisch ist ein zentraler Bestandteil des Wohnraums und spielt eine wichtige Rolle bei gesellschaftlichen Zusammenkünften und Familienessen.