Als Ungeziefer (Schädlinge) werden im Allgemeinen kleinere Tiere bezeichnet, die unerwünscht sind.

Ungeziefer in den eigenen vier Wänden beseitigen und vorbeugen

Kakerlaken, Mäuse oder Silberfische – für die meisten Menschen ist Ungeziefer in den eigenen vier Wänden eine absolute Horrorvorstellung. Wenn in der Nachtruhe plötzlich etwas hinter dem Kleiderschrank raschelt oder ein Käfer hinter dem Bett hervorschießt, war es das mit dem Wohlgefühl im heimischen Domizil. Ungeziefer in Häusern und Wohnungen ist in den vergangenen Jahren dabei zu einem immer mehr ernsteren Thema für viele Haushalte in Deutschland geworden. So sind es keinesfalls mangelnde hygienische Bedingungen, die Mäuse, Käfer oder Schaben anlocken, sondern viel mehr die veränderten klimatischen Bedingungen, die für ein erhebliches Wachstum der Population vieler Tierarten gesorgt hat.

Ungeziefer
Ungeziefer

Als Ungeziefer werden dabei alle Tiere bezeichnet, die gesundheitsschädlich, eklig oder lästig sind. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um kleine Insekten oder Spinnen, aber auch Ratten, Mäuse und sogar Tauben werden als Ungeziefer angesehen. Dabei quartieren sich die ungebetenen Gäste immer dort in den eigenen vier Wänden ein, wo sie sich am wohlsten fühlen. Dies können besonders trockene, aber auch sehr feuchte Orte in den eigenen vier Wänden sein. Unten Betten, hinter Kühlschränken oder in der Küche findet das Ungeziefer eine große Menge Nahrung, so dass die eigenen vier Wänden für viele Tiere wie ein wahres Paradies wirken können.
Im Folgenden haben wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Formen von Ungeziefer zusammengefasst. Zudem stehen eine Reihe von praktischen Tipps und Tricks parat, um ungebetene Gäste wie Schaben, Ameisen oder Silberfische aus der Wohnung zu verbannen.

Lästlinge – nicht gesundheitsgefährdend, aber nervig!

Lästlinge sind kleine Insekten wie Silberfische, Kellerasseln oder Spinnen, die zwar nicht gesundheitsgefährdend sind, aber dennoch als sehr störend und nervig empfunden werden. Wer schon einmal in der Nacht auf die Jagd nach Mücken oder Silberfischen im Schlafzimmer gegangen ist, wird um diese Plagegeister wissen. Dabei ist es ganz einfach Mücken und Silberfische im Schlafzimmer zu vermeiden. Hier empfiehlt es sich auf handelsübliche Fallen für Mücken und Silberfische zu setzen.
Vor allem das Problem mit großen Spinnen, die wie aus dem Nichts an der weißen Wand erscheinen, lässt Viele erschrecken. Hier gilt es mit einem ausgespülten Marmeladenglas oder ähnlichem die Spinne einzufangen und nach draußen zu befördern.

Vorratsschädlinge können gefährliche Krankheiten übertragen

Als Vorratsschädlinge werden alle Insekten wie Küchenschaben, Speckkäfer, Getreidemotten oder Heimchen bezeichnet, die sich an den Vorräten in Speisekammern und Vorratsschränken bedienen und einen enormen Fraßschaden verursachen können. Ebenso können Vorratsschädlinge sehr gefährliche Viren wie Typhus oder Ruhr übertragen, so dass diese Schädlinge so schnell wie möglich bekämpft werden sollten.

Materialschädlinge beschädigen die Wohnungseinrichtung

Für den Menschen stellen Materialschädlinge keine Gefahr dar, doch könnte das gute und teure Sofa und der sehr alte Wohnzimmerschrank unter Materialschädlingen leiden. Neben Holzwürmern und Kleidermotten können auch Nager wie Ratten und Mäuse für Beschädigung von Holz, Leder, Textilien und Teppichen verantwortlich sein. Selbst elektronische Geräte sind nicht sicher vor Materialschädlingen.

Hygieneschädlinge sind lästig und gesundheitsbelastend

Flöhe und Milben werden in den meisten Fällen durch Haustiere wie Hunde und Katzen auf Menschen übertragen und können neben kleineren Stichverletzungen ebenfalls ernstzunehmende Krankheitserreger übertragen. Demnach gilt es Haustiere mindestens zweimal im Jahr mit einem Flohmittel zu behandeln, um für die richtige Vorbeugemaßnahmen zu sorgen. 

 

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