A

Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Attika', 'Autostellplatz', 'Abgehängte Decken'

Asbest ist eine unbrennbare, faserige und silikatische Mineralfaser, die für die Herstellung von Isolierungen , Dämmungen, Pappen, Zementplatten oder Eternitplatten verwendet wurde. Wegen seiner Feuer- und Fäulnisbeständigkeit sowie seiner Isolier- und Wärmedämmeigenschaften war Asbest außerdem ein beliebter Zusatz im Putz und als Baustoff für Ummantelungen haustechnischer Leitungen, Dachdeckungen und Außenwandverkleidungen. Seit den 1970er Jahren ist Asbest wegen seiner Kanzerogenität nicht mehr zulässig.

- Atmende Baustoffe :
Atmende Baustoffe sind diffusionsoffene Baustoffe, die luft- und dampfdurchlässig sind. Sie nehmen Feuchte auf und geben sie später wieder ab. Diffusionsoffene Baustoffe bieten damit einen guten Feuchtigkeitsausgleich und sorgen für ein gutes und angenehmes Raumklima. Die bekanntesten diffusionsoffenen Baustoffe sind Ziegel und Porenbeton. Ein Gegensatz zu den atmenden Baustoffen stellen die gasdichte Baustoffe, wie Glas , Stahl, Metalle, Folien, Fliesen und Klinker dar. An diesen Stoffen kondensiert die feuchte Raumluft. 


Ein Atrium ist ein zentaler Raum im Erdgeschoss eines römischen Wohnhauses und wird durch eine viereckige Öffnung im Dach belichtet. Durch diese Öffnung fällt auch das Regenwasser, das von dem Impluvium, ein im Boden eingelassenes Becken, aufgefangen wird. 


Die Attika ist eine geschlossene, fensterlose Aufmauerung über dem Hauptgesims eines Gebäudes, um die Dach konstruktion zu verdecken. Die Attika kann auch aus Balustern gebildet oder mit Statuen besetzt sein. Man findet die Attika bereits in der römischen Baukunst, aber auch in der Renaissance und Barock bis hin zum Klassizismus

attika_dach_dachabschluss

Unter einer Auflassungsverfügung versteht man die Einigung zwischen dem Grundstücksverkäufer und dem Erwerber des Grundstücks, dass das Grundstück im Grundbuch auf den Namen des Erwerbers umgeschrieben wird. Vorher sollte man zur Sicherheit das Grundstück vermessen lassen.

Nach Beendigung der Bauleistungen werden die geleisteten Arbeiten nach Gewerken getrennt vermessen, aufgemessen und gemäß der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) und des Leistungsverzeichnisses (LV) in Geldwerten berechnet. Das Aufmaß ist also die Grundlage für die Kostenabrechnung. Im Aufmaß werden Fläche, Länge oder Volumen der Bauleistung bestimmt. Nicht erforderlich ist das Aufmaß, wenn vorher ein Festpreis vereinbart wurde. Wieder anders wird bei Regiearbeiten abgerechnet. 

Unter Aufsparrendämmung versteht man die Wärmedämmung von Satteldächern oberhalb der Sparren. Hier bildet die Dämmschicht eine durchgehende Ebene direkt unter der Dacheindeckung. Die Dämmplatten werden von außen auf den Dachsparren aufgebracht, bevor die Deckung des Daches erfolgt. Gebälk und Holzschalungen bleiben raumseitig sichtbar.


Der Aufteilungsplan ist eine von der Baubehörde bestätigte Bauzeichnung, aus der die Aufteilung des Gebäudes sowie die Lage und Größe der im Sondereigentum und der im Gemeinschaftseigentum stehenden Gebäude ersichtlich sind.


Die Auftrittsbreite einer Treppenstufe wird waagerecht von der Vorderkante einer Trittstufe bis zur Vorderkante der folgenden Trittstufe an der Lauflinie gemessen.
Das optimale Trittmaß lässt sich mit folgender Formel errechnen mit s= Steigung und a=Auftrittsbreite: 2 x s + a = ca. 65 cm

auftrittsbreite_trittmass_stufenbreite