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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Fensterflügel', 'Fundament', 'Fenster'

Der Fensterbeschlag  ist ein Beschlag am wandseitigen Fensterrahmen zum Öffnen, Schließen und Bewegen eines Fensters. Zum Verschließen dienen vor allem Ankettel, Riegel und Vorreiber sowie Stangen­verriegelungen. Ein wichtiger Beschlag­bestandteil ist das Band, das den Fensterflügel mit Hilfe von entsprechenden Gegenstücken am Rahmen bewegt. Sie sollten, da sie vor allem wegen der Belüftung stark beansprucht werden, aus hochwertigem, korrosionsfreiem Material bestehen (z.B. Aluminium oder Edelstahl). 

 

Der Fensterflügel ist die bewegliche Verschlussfläche eines Fensters und besteht im Wesentlichen aus Flügelrahmen, Verglasung und Beschlägen. Die wichtigsten Konstruktionen nach der Art der Beweglichkeit sind der Drehflügel, Schiebeflügel, Hebeflügel, Kippflügel, und der Drehkippflügel. Am Häufigsten  findet man den Drehflügel. Weniger beliebt sind Schwingflügel  und die senkrecht drehenden Wendeflügel. Man unterscheidet je nach Anzahl der Fensterflügel zwischen dem einflügeligen Fenster, dem zweiflügeligen Fenster und den mehrflügeligen Fenstern. 

Ein Fensterladen, meist aus Holz, aber auch aus Metall oder Kunststoff verschließt im geschlossenen Zustand eine  Fensteröffnung. Neben ihrer Eigenschaft als gestaltendes Element besitzen Fensterläden weitere Funktionen, wie Fenstersicherung, Wetter,- Sicht- und Schallschutz


Der Fensterrahmen ist eine separate, mit dem Bauwerk fest verbundene Konstruktion. Der  Blockrahmen oder Zargenrahmen wird in die Fenster öffnung eingesetzt, während der Blendrahmen der Außenfassade vorgeblendet wird. An dem Fensterrahmen sind die Flügelrahmen entweder  beweglich angebracht  oder die Verglasung wird direkt in den Rahmen eingebaut. Der Rahmen kann aus Kunststoff, Aluminium oder Holz sein. Während Kunstoffrahmen relativ wartungsfrei sind, müssen Holzrahmen regelmäßig gestrichen werden. Aluminiumrahmen sind besonders wasserdicht, weisen aber im Gegensatz zum Holzrahmen keine gute Wärmedämmung auf.

fenster, rahmen. fensterbrett


Die Versorgung von Gebäuden mit Heizwärme oder Warmwasser kann durch Fernwärme erfolgen. Produziert wird sie in Grossfeueranlagen, um dann in Form von Heißwasser durch wärmegedämmte, meist erdverlegte Rohrleitungen zum Verbraucher geliefert zu werden. Erforderlich ist ein Hausanschluß als Übergabestation um die gelieferte Wärme mittels eines Wärmetauschers in das Wärmeverteilernetz des Hauses einzuspeisen. Circa 41 % der Haushalte in Deutschland werden mit Fernwärme versorgt.


Fertigbauteile sind Bauteile , die serienmäßig oder in größerer Stückzahl in entsprechenden Betrieben oder Werken für den schnellen und rationellen Einbau auf der Baustelle gefertigt werden. Sie können als komplette Einheit verschiedene Bauleistungen enthalten, wie z.B. Wandbauteile mit eingebauten Installationen. 


Fertigestrich ist eine andere Bezeichnung für Trockenestrich .

Fertiggaragen werden aus den unterschiedlichsten Baustoffen im Werk gefertigt und samt Fundament an den künftigen Standort geliefert. Fertig verkleidet und ausgestattet mit Entwässerungssystem und Garagentor sind sie eine gute Alternative zu Massivgaragen. Vorteile sind die kurzen Bauzeiten, bis zu 50% Preisvorteil und die lange Garantiezeit. Nachteile sind ihre eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten, die meist schlechtere Belüftung und die Gefahr von Rissbildungen .


Die Fertigstellung einer Wohnung im Sinne des Steuerrechts ist dann gegeben, wenn der Bezug zugemutet werden kann. Insbesondere müssen die sanitären Einrichtungen sowie Anschlüsse für Strom, Wasser und Heizung vorhanden, Türen und Fenster eingebaut und die Möglichkeit zur Einrichtung einer Küche gegeben sein. Auf die behördliche Bauabnahme kommt es damit ebensowenig an wie auf den tatsächlichen Einzug.


Der Fertigstellungstermin ist der Zeitpunkt zu dem das zu errichtende Gebäude bezugsfertig ist. Zu diesem Zeitpunkt müssen alle wesentlichen bautechnischen Arbeiten abgeschlossen sein. Dieser Termin wird bei Vertragsabschluss festgelegt. Bei Nichteinhaltung können Schadensansprüche des Bauherrn geltend gemacht werden.