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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Hydraulische Bindemittel', 'Haus im Haus', 'Hofentwässerung'

Das Haus im Haus besteht grundsätzlich aus gestapelten Maisonette-Wohnungen in Zweier-Hausgemeinschaften, die sich beliebig vervielfachen und zusammenfügen lassen, so dass sich die eigentliche „Hausstruktur“ häufig von der äußeren Gebäudehülle nicht einfach ablesen lässt. 


Die Hausanschlussleitung besteht aus 3 Außenleitern (L1, L2, L3) und dem Neutralleiter (N).  Die Hausanschlussleitung wird in der Regel als Erdkabel mit mindestens 60 cm Tiefe unterhalb der Geländeoberfläche verlegt. Jedes Gebäude erhält vom Elektroversorgungsunternehmen einen Vierleiter-Drehstromanschluss mit mind 4 x 10 mm² Cu, der unmittelbar hinter der Hauseinführung im Hausanschlusskasten endet. Der Durchbruch ins Gebäude erfolgt in einem Schutzrohr und muss wasserdicht eingesetzt werden. Durch einen eingetragenen Elektroinstallateur, kann der Bauherr beim zuständigen Versorgungsunternhemen ein Antrag für den Hausanschluss an das Niederspannungsnetz stellen.

- Hausratsversicherung :
Eine Hausratversicherung ist eine Sachversicherung, welche die Kosten eines durch Brand, Explosion, Blitzschlag, Umwelteinflüsse, Raub, Vandalismus, ... entstandenen Schadens an der Einrichtung eines Gebäudes abdeckt. Auch Wiederherstellungskosten und Hotelaufenthalte sind in einer Hausratversicherung mit inbegriffen.

Hausschwamm ist ein saprotropher Pilz mit wattigem und hautartigem Oberflächenwachstum und wurzelartigen Strängen. Das Gefährliche ist, dass er sich an der lichtabgewandten Seite des Holzes, also in verdeckten Bereichen ansiedelt und daher häufig erst sehr spät entdeckt wird.

Haustechnische Anlagen werden auch als Versorgungstechnik bezeichnet. Sie umfassen alle fest eingebauten technischen Einrichtungen, die benötigt werden, um ein Gebäude zu nutzen. Dazu zählen z.B. Heizungs- und Sanitäranlagen, Beleuchtung, Belüftung, ...

 

Der Heizenergiebedarf ist die Größe, die aufzeigt, wie viel Energie nötig ist, um ein Gebäude zu heizen. Verrechnet mit den einzelnen Wirkungsgraden der Heizanlagen ergibt sich der jährliche Heizenergieverbrauch – also wieviel Brennstoff (Heizöl, Erdgas, ...) jährlich benötigt wird.

 

Heizkörpernischen sind Nischen unterhalb von Fenstern, die häufig in den 60iger und 70iger Jahren hergestellt wurden, damit Heizkörper wandbündig montiert werden können und so dasd Stellen von Möbeln erleichtert wird.

- Heizraum :

In der Landes-Feuerungs- und Landesbauverordnung sind Vorschriften für Heizräume festgelegt. Heizräume müssen für Feuerungsanlagen über 50 kW Leistung gemäß der Feuerverordnung (FeVo) ausgeführt werden. Folgendes ist zu beachten:
  • Mindestgrösse – 8m³ und mindestens eine lichte Höhe von 2m
  • Ein Ausgang ins Freie oder in einen zulässigen Flur
  • Eine zusätzliche Öffnung ins Freie zur Belüftung
  • Öffnungen wie Fenster und Türen sind feuerhemmend und selbstschließend und öffnen sich in Fluchtrichtung
  • Bauteile müssen feuerbeständig sein


 

 


Der Heizwärmebedarf ist der flächenspezifischen Nutzenergiebedarf für Raumwärme. Dieser liegt im Durchschnitt aller heutigen Gebäude bei über 150 kWh/m2a, bei Altbauten deutlich darüber (im Mittel gut 250 kWh/m2a).


Die Herstellungskosten sind die Summe aller Aufwendungen, die zur gebrauchsfähigen Errichtung eines Gebäudes aufgewandt werden. Insbesondere: Baukosten, Kosten für die Außenanlagen , Architektenhonorare, Gebühren für die Baugenehmigung . Herstellungskosten sind als Werbungskosten in Form der Absetzung für Abnutzung (AfA) steuerlich absetzungsfähig (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung).
Nachträgliche Herstellungs- (oder Anschaffungskosten) bilden die Bemessungsgrundlage für eine mögliche Förderung nach dem Eigenheimzulagegesetz.