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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'Wärmeleitfähigkeit', 'Wimperg', 'Walmdach'

Die Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) gibt an, welche Wärme­menge in einer Sekunde durch einen Quadratmeter einer 1 m dicken Baustoff­schicht hindurchgeht, wenn der Temperatur­unterschied zwischen den beiden Oberflächen 1 Kelvin beträgt.

Die Wärmepumpe nimmt gespeicherte Wärme aus der Umwelt (Luft oder Wasser) bei niedriger Temperatur auf (kalte Seite) und gibt sie mittels Energiezufuhr bei höherer Temperatur wieder ab (warme Seite). 

Bei der Wärmeschutzverglasung ist der Scheibenzwischenraum nicht mit Luft sondern mit Edelgas gefüllt, dessen Wärmeleitfähigkeit geringer ist als bei Luft. Die Innenseite der raumseitigen Scheibe ist mit einer dünnen, farbneutralen, kaum sichtbaren Metalloxidschicht versehen, welche die Wärmestrahlung reflektiert.

Wärmeschutzverordnung (Energie-Einsparverordnung) Der Nachweis des baulichen Wärmeschutzes erfolgt heute nach einem grundsätzlich neuen Konzept. Die thermische Qualität eines Gebäudes wird nicht mehr allein durch die Wärmedämmung der Bauteile , dem "k-Wert", beurteilt. 


Das Wärmespeichervermögen ist die Fähigkeit von Baustoffen und Bauteilen Wärme zu speichern. Es errechnet sich aus dem Produkt der spezifischen Wärmekapazität, der Rohdichte und der Dicke des untersuchten Bauteils. Wasser ist der beste Wärmespeicher, da es eine hohe Wärmekapazität hat.


Die Wärmestromdichte q beschreibt den Wärmeverlust eines Bauteils bezogen auf 1 m².


Ein Wärmetauscher ist ein Wärmeüberträger, der meist aus Kupferrohrwendeln oder durchströmten Platten (Plattenwärmetauscher) besteht. In der Solartechnik werden sie eingesetzt, um das Speicherwasser mittels der Wärmeleitflüssigkeit aus dem Kollektor oder, bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung , das Wasser über die Nachheizung zu erwärmen.