Ein Einfamilienhaus lässt sich auf verschiedene Arten erstellen. Die grundsätzlichen Bauweisen beim Hausbau (Architektenhaus, Massivhaus, Fertighaus) werden im folgenden vorgestellt.

Planung beim Hausbau - die Vorteile verschiedener Bauweisen im Überblick!

Die eigenen vier Wände sind immer noch das große Lebensziel von vielen Menschen in Deutschland. Dabei sind es vor allem immer mehr junge Familien, die sich mittels Baufinanzierung den Traum vom Eigenheim erfüllen. Doch ist ein Hausbau alles andere als ein Selbstläufer, so dass eine Vielzahl von wichtigen Entscheidungen getroffen werden müssen. Allen voran die Bauweise des Eigenheims. Hier haben angehenden Häuslebauer die Qual der Wahl und können sich bei der Art der Konstruktionselemente völlig frei entscheiden.

Die Bauweise des zukünftigen Lebensraums ist demnach essenziell und das Fundament für alle weiteren Planungen rund um das Haus. Dabei gilt es die Bauweise vor allem nach den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen auszuwählen. Viele Bauherren beschäftigen sich nur unzureichend mit den verschiedenen Möglichkeiten beim Hausbau. Soll es z.B. ein Architektenhaus als Fertighaus sein oder ein Stein-auf-Stein gemauerter Bau?

Um sich einen besseren Einblick von verschiedenen Baumöglichkeiten zu verschaffen, haben wir Ihnen im Folgenden alle Vorteile von unterschiedlichen Haustypen zusammengefasst. Auf diese Weise gelingt es sich grob einen Überblick von verschiedenen Bautypen zu verschaffen, um bei der Planung des Hausbaus die nötige Unterstützung zu erhalten.

Das Architektenhaus - individuell nach eigenen Wünschen gefertigt!

Mehr als ein Drittel aller Menschen wünschen sich laut einer aktuellen Umfrage ein Haus, welches direkt von einem Architekten geplant wurde. Der größte Vorteil bei dieser Bauweise ist die eigene Kreativität vollkommen auszuleben und sich einen Wohnraum zu schaffen, der vollständig auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse ausgerichtet ist. Allerdings ist der Bau eines Architektenhauses mit zusätzlichen Kosten verbunden. Für den Bau dieses Haustyps wird demnach noch ein Architektenhonorar fällig, welches unbedingt bei der Budgetplanung mit einberechnet werden soll. In der Regel berechnet sich das Honorar für einen Architekten auf zehn Prozent der kompletten Baukosten. Dabei gelingt es auch außergewöhnliche Grundrisse und stilvolle Hausdesigns zu wählen, welche dem Eigenheim ein ganz besonderes Flair verleihen.

Das Massivhaus - die langlebige und robuste Bauweise!

Massivhaus
Massivhaus

Nach wie vor ist die Massivbauweise in Deutschland sehr beliebt. Großer Vorteil sind hierbei die verhältnismäßig günstigen Betriebskosten bei einem Einfamilienhaus in der Massivbauweise. Denn dieser Haustyp besteht in der Regel aus Beton, Kalksandstein und Ziegeln. Diese Baustoffe versprechen nicht nur eine überaus gute Wärmeisolierung, sondern auch einen hochwertigen Schallschutz. Zudem treten bei dieser Bauweise nur sehr selten Mängel beim Hausbau auf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dementsprechend überaus gut und hält zudem noch die Möglichkeit bereit eine Vielzahl von Arbeiten beim Hausbau in Eigenleistung zu vollbringen.

Das Fertighaus - kurze Bauzeit und Preisgarantie!

Das Pendant zum Massivhaus stellt das Fertighaus dar. Der Unterschied zwischen den beiden Bauweisen wird dabei jedoch immer geringer. Während bei anderen Bautypen oftmals noch versteckte Kosten hinzukommen, die den Budgetplan gewaltig durcheinander bringen können, gelingt es beim Fertighaus auf einen garantierten Fixpreis setzen zu können. Häuslebauer erhalten demnach einen verbindlichen Fixpreis, mit dem sich alle weiteren Budgetplanungen kalkulieren lassen. Ebenso erhalten Bauherren die Möglichkeit in Musterhausparks verschiedene Modelle von Fertighäusern unter die Lupe zu nehmen und somit ihr neues Domizil schon in Lebensgröße zu erkunden. Die kurze Bauzeit von nur wenigen Monaten und die günstigen Kosten sprechen bei dieser Bauweise für sich, so dass die Nachfrage für Fertighäuser in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist.

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