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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'


Bauland
ist die Bezeichnung für baureifen Boden, der im Flächennutzungsplan offiziell für eine Bebauung ausgewiesen ist. 

Die Baulast ist eine freiwillige, öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtsbehörde, durch die sein Grundstück zugunsten eines Anderen einer bestimmten Nutzungsbeschränkung (durch Tun, Dulden oder Unterlassen) unterworfen wird.


Die Bauleistungsversicherung sichert den Bauherren eines Bauvorhabens während der gesamten Bauzeit gegen Zerstörung, wie z.B. Frost, Sturm, Hagel, Überschwemmung, Senkung des Erdreichs und Diebstahl ab. Gegen Feuer muss allerdings eine besondere Versicherung abgeschlossen werden. Der Versicherungsschutz gilt jeweils für die vereinbarte Baustelle und endet grundsätzlich bei Abnahme der Bauleistung.


Bauleitpläne
sind planerische Maßnahmen der Bauaufsichtsbehörde und sollen eine geordnete städtebauliche Entwicklung und eine dem Wohl der Allgemeinheit entsprechende sozialgerechte Bodennutzung gewährleisten und dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln. Die Bauleitplanung besteht aus dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan , nach denen man sich bei jeder Bebauung zu richten hat.

Die Bauleitplanung ist ein im Baugesetzbuch (BauGB) geregeltes Verfahren zur vorausschauenden Ordnung der städtebaulichen Entwicklung mit Aussagen zur baulichen und sonstigen Nutzung der Grundstücke.

Eine bauliche Anlage ist eine aus Bauprodukten hergestellte und mit dem Erdboden verbundene Anlage. Eine Verbindung mit dem Boden besteht auch dann, wenn die Anlage durch ihre eigene Schwere auf dem Boden ruht oder auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist oder wenn die Anlage dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest benutzt zu werden. 

Eine Baulinie ist eine im Bebauungsplan eingezeichnete, rote Linie, auf der gebaut werden muss, wobei ein Vor- und Zurücktreten von Gebäudeteilen in geringfügigem Ausmaß zugelassen werden kann. Baulinien werden unter anderem festgelegt, um ein bestimmtes städtebauliches Bild zu erhalten, wie z.B. Straßenfluchten. Vergleiche auch Baugrenze .  

Ein Baumangel  ist die Abweichung vom vertraglich geschuldeten Zustand. Eine Diskrepanz zwischen Soll- und Ist-Zustand. Der Soll-Zustand wird durch den Vertrag präzisiert.


Baumaschinen sind alle auf Baustellen eingesetzten maschinellen Hilfsmittel.


Baumasse (BM) ist die Gesamtheit des nach den Außenmaßen der Gebäude vom Fußboden des untersten Vollgeschosses bis zur Decke des obersten Vollgeschosses zu ermittelnden Volumens.