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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++& 'Baumassenzahl', 'BMZ', 'BGF'

BauNVO ist die Abkürzung für Baunutzungsverordnung, welche gemäß dem Baugesetzbuch eine Verordnung ist, die die bauliche Nutzung eines Gebietes vorschreibt.

Im Rahmen der Bauökologie werden bei der Planung und Errichtung von Gebäuden ökologische Aspekte besonders berücksichtigt, wie z.B. die Verwendung naturnaher Wärmedämmstoffe sowie sortenreiner Baustoffe zur besseren Wiederverwertbarkeit (Recycling, Upcycling).


Bauphysik ist die Anwendung physikalischer Bedingungen im Bauwesen. Ihre Bedeutung in der Architektur hat in den letzten 3 Jahrzehnten erheblich zugenommen. Das Berufsbild des Bauphysikers ist also noch nicht so alt. Themen der Bauphysik sind unter anderem Wärme-, Schall- und Brandschutz. Bauphysik wird angewendet um Bauschäden zu vermeiden und gesunde Wohnbedingungen zu schaffen.

Ein Bauplan wird für jede Baugenehmigung benötigt. Er ist Bestandteil der Baugenehmigung und ist für den Bauherren verbindlich.

Bei einem Bausatzhaus übernimmt der Bauherr den Roh- und Innenausbau selbst. Einige Firmen liefern das Haus als fertige Bauteile (z.B. Dachstuhl , Decken, Außenwände ) auf die Baustelle und der Bauherr fügt sie in Eigenleistung zusammen.

Bauschutt sind Abfallstoffe aus Bautätigkeiten, wie Steine, Mauerwerk, Mörtel und Beton

- Bauschuttentsorgung :

Der auf einer Baustelle entstandene Bauschutt muss im Rahmen der Bauschutt­entsorgung entsprechend der örtlichen Bestimmungen entsorgt werden.


Bauschuttrecycling ist ein Verfahren, bei dem ein neuer Baustoff aus Bauschutt gewonnen wird. Technisch kommen hierbei Anlagen zur Zerkleinerung, Sichtung, Siebung und Sortierung zum Einsatz. Darunter versteht man neben Bauschutt (Beton , Fliesen, Mörtel ), Baustellenabfälle wie Holz, Farben etc., Straßenaufbruch und Bodenaushub.

Das Baustellenmarketing soll die Baustelle durch geeignete Marketing-Attraktionen zum zentralen Ort der Verkaufsaktivität (Point of Sale, kurz: POS) machen. Eine Baustelle fällt automatisch auf, was durch entsprechende Marketing-Aktionen noch verstärkt werden sollte.


Laut Bauordnung ist an jeder Baustelle vom Bauherrn ein gut sichtbares Baustellenschild anzubringen. Das Schild muss folgende Informationen mindestens enthalten: Bezeichnung des Bauvorhabens, Name und Anschrift des Bauleiters sowie des Architekten bzw. Entwurfsverfassers und des Unternehmens für den Rohbau. Das Schild darf erst nach Fertigstellung des Bauvorhabens entfernt werden.