B

Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'
- Bauschuttentsorgung :

Der auf einer Baustelle entstandene Bauschutt muss im Rahmen der Bauschutt­entsorgung entsprechend der örtlichen Bestimmungen entsorgt werden.


Bauschuttrecycling ist ein Verfahren, bei dem ein neuer Baustoff aus Bauschutt gewonnen wird. Technisch kommen hierbei Anlagen zur Zerkleinerung, Sichtung, Siebung und Sortierung zum Einsatz. Darunter versteht man neben Bauschutt (Beton , Fliesen, Mörtel ), Baustellenabfälle wie Holz, Farben etc., Straßenaufbruch und Bodenaushub.

Das Baustellenmarketing soll die Baustelle durch geeignete Marketing-Attraktionen zum zentralen Ort der Verkaufsaktivität (Point of Sale, kurz: POS) machen. Eine Baustelle fällt automatisch auf, was durch entsprechende Marketing-Aktionen noch verstärkt werden sollte. 


Laut Bauordnung ist an jeder Baustelle vom Bauherrn ein gut sichtbares Baustellenschild anzubringen. Das Schild muss folgende Informationen mindestens enthalten: Bezeichnung des Bauvorhabens, Name und Anschrift des Bauleiters sowie des Architekten bzw. Entwurfsverfassers und des Unternehmens für den Rohbau. Das Schild darf erst nach Fertigstellung des Bauvorhabens entfernt werden.

 

 

Die Baustellensicherung erfolgt durch mehrere Schutzmaßnahmen und dient vor allem der Unfallverhütung. Um die Baustelle muss ein Bauzaun errichtet werden, um den Zutritt Unbefugter zu verhindern. Verkehrswege, wie Strassen und Gehwege müssen durch Zeichen oder andere Mittel, wie z.B. Leitplanken - gesichert werden. Zudem müssen Gewässerschutz in Überschwemmungsgebieten, Baumschutz, Leitungsschutz, Nachbarschaftsschutz, Brandschutz und Witterungsschutz gewährleistet sein. Für die Baustellensicherung ist nicht der Bauherr, sondern die bauausführende Firma zuständig.

 

 


Baustoff ist die Bezeichnung für das Material, welches für die Errichtung von Gebäuden verwendet wird, wie z.B. Beton , Stahl, Holz, Mauerwerk. Zu den natürlichen Baustoffen zählen z.B. Holz, Lehm, Kies, Sand und Naturstein ; zu den künstlichen Baustoffen z.B. Glas , Zement , Ziegel , Kunststein, Stahl, Kunststoffe, aber auch Klebemittel, Putze. Es dürfen nur solche Baustoffe eingesetzt werden, die eine Baustoffprüfung erfolgreich durchlaufen haben. Die Baunormen des jeweiligen Bundeslandes müssen eingehalten werden. Bezüglich ihres Brandverhaltens werden Baustoffe in Baustoffklassen eingeteilt. 

Baustoffklasse ist die bauaufsichtliche Benennung von Baustoffen und Bauteilen entsprechend ihrem Brandverhalten in nichtbrennbare und brennbare Stoffe. 

- Baustoffprüfung :


Die beim Bau verwendeten Baustoffe müssen von fachkundigen und berechtigten Instituten (meist an Universitäten) nach DIN geprüft werden. Sogenannte Baustoffprüfer prüfen Statik, Beständigkeit, Wärme- und Schalldämmung und die Schadstoff-Freiheit der Baustoffe und vergeben dann eine Marktzulassung. Geprüfte Baustoffe sind mit dem RAL-Gütezeichen/Überwachungszeichen versehen.

 

 
Baustrom wird auf Baustellen benötigt, auf denen zunächst kein Stromanschluss vorhanden ist. Um den nötigen Strom zum Bauen zur Verfügung zu haben, muss der Bauunternehmer einen sogenannten Verteilerschrank aufbauen. Der Verteilerschrank sollte einen Zähler haben und gut verschließbar sein, damit kein Unbefugter den Strom verwenden kann. In der Regel rechnet jedes Gewerk seinen eigenen Stromanteil ab. 


Die Bausubstanz beschreibt den Bestand, also die festen Teile eines Gebäudes. Der Zustand der Bausubstanz bestimmt den Wert eines Gebäudes und ist maßgeblich im Denkmalschutz und für Umbauten und Sanierungen . Sie wird von Bausachverständigen geprüft. Insbesondere werden Fundament , Außenwände, tragende Wände  und das Dach  begutachtet.