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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'

Ein Baudarlehen oder eine Immobilienfinanzierung werden von Kreditinstituten gestellt, um die Errichtung oder Sanierung eines Gebäudes zu finanzieren.

Baufeuchte ist die Bezeichnung für diejenige Feuchte, welche Baustoffe nach der Erstellung des Bauwerks, infolge einer mangelhaften Herstellung, dem Transport der Zwischenlagerung der Baustoffe und wegen des schlecht geschützten Zustandes im Rohbau aufweisen können. 

Nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) vom 23.1.1990 werden Bauflächen in folgende Untergruppen gegliedert:

Die Bauflucht, Baukante, Fluchtlinie oder auch Baulinie legt die Lage der Gebäudefassade zur Straßenseite hin fest. Die exakte Lage wird im Bebauungsplan über die amtliche Bauordnung bestimmt. Ziel dieser Bauordnung ist es zumeist eine durchgehende sichtbare Häuserflucht an den Strassen zu erhalten.

 


Das Baugebiet ist das im Flächennutzungsplan und im Bebauungsplan ausgewiesene Gebiet, das bebaut werden darf. In diesen Plänen wird unterschieden zwischen: Kleinsiedlungsgebiete, Reine Wohngebiete, Allgemeine Wohngebiete, Besondere Wohngebiete, Dorfgebiete, Mischgebiete, Kerngebiete, Gewerbegebiete, Industriegebiete und Sondergebiete (BauNVO ).

Eine Baugenehmigung wird von der Bauaufsichtsbehörde erteilt, wenn der Bauantrag (oder der Bauänderungs- oder Abbruchantrag) im Baugenehmigungsverfahren akzeptiert wird. Das ist der Fall, wenn dem Bauvorhaben öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen. 
Das Baugesetzbuch (BauGB) ist ein Bundesgesetz, welches das gesamte Baurecht für Stadtbereiche regelt.

Die Baugrenze ist eine im Bebauungsplan festgelegte Linie, die nicht überbaut werden darf. Die Baugrenze wird im Bebauungsplan als Blaue Linie dargestellt.

Eine Baugrube gehört zur Baustelle und ist eine ausgehobene Vertiefung für die Gründung eines Bauwerks und die Verlegung von Rohrleitungen.