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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'

Die Baubehörde (das Bauamt) ist ein Oberbegriff für die verschiedenen im Bauwesen zuständigen Behörden.


In der Baubeschreibung werden Grösse, Konstruktion, Materialien, Haustechnik, etc... eines zu errichtenden Gebäudes umfassend beschrieben. Je nach Bauvorhaben auch mit genauer Beschreibung des Innenausbaus. Die Baubeschreibung ist vom Architekten zu leisten und ist Teil des Bauantrages.


Die Baubiologie ist die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen dem Menschen und der gebauten Umwelt. Baubiologen helfen, gesundheitsbelastende Einflüsse in Gebäuden zu erkennen und zu vermeiden. Die Baubiologie umfasst nicht nur biologische Baustoffe und ihre Wirkung, sondern auch die Wirkung anorganischer Baustoffe wie Sand, Lehm und Beton .

Ein Baudarlehen oder eine Immobilienfinanzierung werden von Kreditinstituten gestellt, um die Errichtung oder Sanierung eines Gebäudes zu finanzieren.

Baufeuchte ist die Bezeichnung für diejenige Feuchte, welche Baustoffe nach der Erstellung des Bauwerks, infolge einer mangelhaften Herstellung, dem Transport der Zwischenlagerung der Baustoffe und wegen des schlecht geschützten Zustandes im Rohbau aufweisen können. 

Nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) vom 23.1.1990 werden Bauflächen in folgende Untergruppen gegliedert:

Die Bauflucht, Baukante, Fluchtlinie oder auch Baulinie legt die Lage der Gebäudefassade zur Straßenseite hin fest. Die exakte Lage wird im Bebauungsplan über die amtliche Bauordnung bestimmt. Ziel dieser Bauordnung ist es zumeist eine durchgehende sichtbare Häuserflucht an den Strassen zu erhalten.

 


Das Baugebiet ist das im Flächennutzungsplan und im Bebauungsplan ausgewiesene Gebiet, das bebaut werden darf. In diesen Plänen wird unterschieden zwischen: Kleinsiedlungsgebiete, Reine Wohngebiete, Allgemeine Wohngebiete, Besondere Wohngebiete, Dorfgebiete, Mischgebiete, Kerngebiete, Gewerbegebiete, Industriegebiete und Sondergebiete (BauNVO ).

Eine Baugenehmigung wird von der Bauaufsichtsbehörde erteilt, wenn der Bauantrag (oder der Bauänderungs- oder Abbruchantrag) im Baugenehmigungsverfahren akzeptiert wird. Das ist der Fall, wenn dem Bauvorhaben öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen.