B

Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'

Die Baumassenzahl wird im Bebauungsplan festgelegt und gibt an, wieviel Kubikmeter Baumasse je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Maßgebend für die Berechnung ist die Grundstücksfläche, die im Baugebiet liegt. Es gibt eine einfache Formel, mit der man die Baumasse berechnen kann: Grundstücksgröße x Baumassenzahl = zulässige Baumasse. 

Ein Beispiel: Ist das Grundstück 1000 m² groß und die Baumassenzahl im Bebauungsplan mit 0,9 ausgewiesen, dann beträgt die zulässige Baumasse 900 m³. 
 
bmz_baumassenzahl_baumasse

Ein häufiger Schreibfehler ist Baumaßenzahl.

Damit Ihre Suche nicht vergeblich ist, haben wir den Begriff aufgeführt.

Die Baunebenkosten sind in der Kostengliederung der DIN 276, Kostengruppe 700 aufgelistet und sind eine spezielle Gruppe der Baukosten. 

Baunormen sind Werte für Baurichtmaße und die daraus abgeleiteten Einzel-, Rohbau- und Ausbaumaße. Alle Baustoffe und -konstruktionsarten sind nach DIN genormt. Die Normen bestimmen Qualität, Menge und Masse von Baustoffen. Sie legen Prüf- und Arbeitsvorschriften fest, stellen Sicherheitskriterien und Lieferbedingungen. Baunormen nach DIN bilden zugleich die Grundlage für Ansprüche auf Gewährleistung . Jedes Bundesland bestimmt in Eigenregie in der Liste der Technischen Baubestimmungen, welche DIN- und sonstigen Normen es einführt (dazu gehören die ETB-Richtlinien, die europäischen EN-Normen und evtl. als ISO-DIN die internationalen ISO-Normen). 

- Baunutzungsverordnung (BauNVO) :
Die Baunutzungsverordnung (BauNVO ) ist gemäss dem Baugesetzbuch eine Verordnung, die die bauliche Nutzung eines Gebietes vorschreibt. Die Bauaufsichtsbehörden setzen diese Verordnung z.B. im Bebauungsplan um. Die Baunutzungsverordnung  (BauNVO) enthält Angaben über Art und Maß der baulichen Nutzung , Bauweise , Überbaubare Grundstücksfläche sowie Überleitungs- und Schlussvorschriften.


BauNVO ist die Abkürzung für Baunutzungsverordnung, welche gemäss dem Baugesetzbuch eine Verordnung ist, die die bauliche Nutzung eines Gebietes vorschreibt. Die Bauaufsichtsbehörden setzen diese Verordnung z.B. im Bebauungsplan um. Die Baunutzungsverordnung enthält Angaben über Art und Maß der baulichen Nutzung , Bauweise , Überbaubare Grundstücksfläche sowie Überleitungs- und Schlussvorschriften.


Im Rahmen der Bauökologie werden bei der Planung und Errichtung von Gebäuden ökologische Aspekte besonders berücksichtigt, wie z.B. die Verwendung naturnaher Wärmedämmstoffe sowie sortenreiner Baustoffe zur besseren Wiederverwertbarkeit (Recycling).


Bauphysik ist die Anwendung physikalischer Bedingungen im Bauwesen. Ihre Bedeutung in der Architektur hat in den letzten 3 Jahrzehnten erheblich zugenommen. Das Berufsbild des Bauphysikers ist also noch nicht so alt. Themen der Bauphysik sind unter anderem Wärme-, Schall- und Brandschutz. Bauphysik wird angewendet um Bauschäden zu vermeiden und gesunde Wohnbedingungen zu schaffen.


Baupläne werden für jede Baugenehmigung benötigt. Sie sind Bestandteil der Baugenehmigung und sind für den Bauherren verbindlich. Bei der Bauabnahme wird anhand der Baupläne überprüft, ob der Neu- oder Umbau gemäss den genehmigten Plänen erstellt wurde. Je nach Planungsphase wird zwischen Entwurfsplänen im Massstab 1:100, Ausführungsplänen z.B. im Massstab 1:50 und Detailzeichnungen und Pläne für die Handwerker mit grösserem Massstab unterschieden. 

Bei einem Bausatzhaus übernimmt der Bauherr den Roh- und Innenausbau selbst. Einige Firmen liefern das Haus als fertige Bauteile (z.B. Dachstuhl , Decken, Außenwände ) auf die Baustelle und der Bauherr fügt sie in Eigenleistung zusammen.


Bauschutt sind Abfallstoffe aus Bautätigkeiten, wie Steine, Mauerwerk, Mörtel und Beton .  
Um die Entsorgungskosten möglichst gering zu halten, sollte Bauschutt separiert werden. Geringe Kosten fallen für mineralische Baustoffe an, wie Kalksandstein, Mauerwerk, Putz oder Gips . Höhere Entsorgungskosten fallen bei Teppichboden, Tapeten oder Dachpappe an. Der Bauschutt kann bei größeren Mengen in Form eines Containers oder bei kleineren Mengen in Form eines Sackes oder einer Schutte abtransportiert werden. Die Ensorgungsfirmen berechnen sich in der Regel eine Transportpauschale und berechnen den Bauschutt pro Kubimeter und Art des Bauschuttes.