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Das Lexikon über Architektur mit zahlreichen Beiträgen (Beispiele): +++ 'BGF', 'Baumassenzahl', 'Baugrenze'

Blockbauweise ist die Bezeichnung für Bauelemente eines Gebäudes, die zusammen transportabel und versetzbar sind. Konstruiert sind diese Häuser aus waagerechten Holzbalken, die meist mit Nut und Feder verbunden sind. An den Ecken werden die Holzbalken fest miteinander verbunden, indem man sie mit Vollholz verschränkt, verzinkt oder überblattet. 


Das Blockhaus ist ein in Blockbauweise errichtetes Holzhaus, das man häufig in waldreichen Regionen vorfindet. Sie werden meist aus einheimischen Nadelhölzern wie Fichte, Kiefer, Lärche oder Douglasie gebaut. Blockhäuser haben aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften des Holzes ein angenehmes Raumklima und bei entsprechenden Wanddicken bzw. zusätzlicher Wärmedämmung auch einen guten U-Wert. Sie sind aber, da das Holz ständig „arbeitet“, anfällig für Riss- und Fugenbildung. 


Moderne Blockheizkraftwerke, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, nutzen zusätzlich anfallende Abwärme. Wird dabei Erdgas als Energieträger eingesetzt, lassen sich Wirkungsgrade von bis zu 90 Prozent erzielen und zusätzlich die Schadstoffemissionen der Abgase erheblich reduzieren. Bei konventionellen Kraftwerken zur Stromerzeugung geht ein Großteil der aufgewandten Verbrennungsenergie als Abwärme verloren. Der Wirkungsgrad dieser Anlagen liegt bei 37 Prozent. 

Blower-Door ist eine Messmethode, die die Undichtigkeiten einer Gebäudehülle darstellt. Für die Messung der Luftdurchlässigkeit einer Wohnung oder eines Gebäudes wird ein Ventilator (Blower) luftdicht in die Öffnung einer Tür (Door) oder eines Fensters eingebaut.


BM ist die Abkürzung für Baumasse. Die Baumasse ist die Gesamtheit des nach den Außenmaßen der Gebäude vom Fußboden des untersten Vollgeschosses bis zur Decke des obersten Vollgeschosses zu ermittelnden Volumens (BauNVO ).


BMZ ist die Abkürzung für Baumassenzahl . Die Baumassenzahl wird im Bebauungsplan festgelegt und gibt an, wieviel Kubikmeter Baumasse je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Maßgebend für die Berechnung ist die Grundstücksfläche, die im Baugebiet liegt. Es gibt eine einfache Formel, mit der man die Baumasse berechnen kann: Grundstücksgröße x Baumassenzahl = zulässige Baumasse. Ein Beispiel: Ist das Grundstück 1000 m² groß und die Baumassenzahl im Bebauungsplan mit 0,9 ausgewiesen, dann beträgt die zulässige Baumasse 900 m³.

bmz_baumassenzahl_baumasse

Bodenbelag ist die Bezeichnung für die oberste begehbare Schicht (Nutzschicht) einer Fußbodenkonstruktion. Die Auswahl des Bodenbelages hängt von der Art der Nutzung eines Raumes, der Beanspruchung des Belages sowie von ästhetischen Gesichtspunkten ab.


Bodenfeuchtigkeit ist im Erdboden vorhandenes, kapillargebundenes und durch Kapillarkräfte hochsteigendes Wasser z.B. Bodenfeuchte, Saugwasser, Haftwasser und Kapillarwasser. Bodenplatten und Kellerwände müssen durch geeignete Abdichtungen (z.B. durch Bitumenbahnen, Folien zwischen Wärmedämmung und Bodenplatte, wasserundurchlässigen Beton ) vor der Bodenfeuchtigkeit (nicht zu verwechseln mit drückendem Wasser) geschützt werden, um zu verhindern dass sich die Feuchtigkeit auf kapillarem Wege im Gebäude ausbreitet. 


 Eine Bohle ist ein Schnittholz von mindestens 40 mm Dicke. 


 Als Bosse bezeichnet man einen roh bearbeiteten Werkstein.